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Lokalsport
SVS muss vor dem Tor gieriger sein

Sonsbeck. Fußball-Landesliga: Sonsbeck spielt morgen um 15.30 Uhr bei Duisburg 1900. Von Rene Putjus

Er ist aus dem hohen Norden nach Essen gezogen, um dem Fußball-Landesligisten SV Sonsbeck mit Toren viel Freude zu bereiten. Am vergangenen Sonntag erzielte Kai Schmidt als Einwechselspieler seinen vierten Saisontreffer, der kurz vor dem Abpfiff der Partie gegen die SF Könighardt den "Dreier" sicherstellte. Auch wenn Schmidt beim SVS noch nicht der Durchbruch gelungen ist, findet Trainer Scuderi vor der Auswärtsbegegnung bei Duisburg 1900 (Anstoß 15.30 Uhr) anerkennende Worte für den Stürmer: "Mir war klar, dass er seine Zeit benötigt. Kai hat einen top Charakter, stellt sich ohne Murren hinten an und haut sich voll rein, wenn er ins Spiel kommt. Wenn seine Entwicklung so weiter geht, wird er noch Gold wert sein."

Dennoch wird Schmidt womöglich am Sonntag nicht dem SVS-Kader angehören. Das liegt allerdings nicht an seinem sportlichen Können, sondern an der Grippe, die neben ihm noch andere Spieler heimsuchte. Sebastian Leurs, Florian Abel und Felix Terlinden hat's ebenfalls erwischt. "Daher war bisher in dieser Woche nur eingeschränkter Trainingsbetrieb möglich", sagte Scuderi gestern. Fraglich ist in Duisburg zudem der Einsatz des Kapitäns. Stephan Schneider hatte am Sonntag ordentlich was auf die Socke bekommen und eine Knieprellung davongetragen. Welche Mannschaft auch morgen auf dem Rasen stehen wird, "sie muss von der ersten Sekunde an wach sein", so Scuderi und erinnert an den holprigen Beginn gegen Königshardt. Am Ende zitterte sich der Tabellenvierte zu einem Heimsieg. Der Coach verlangt von seiner Elf, dass sie vor dem Tor gieriger ist: "Wir befinden uns jetzt in einer Saisonphase, wo man das Geleistete nicht nur bestätigen, sondern auch eine Schippe drauflegen muss."

In Duisburg trifft der SVS auf einen Konkurrenten, der ebenfalls versucht, Fußball zu spielen. Das müsste den Gästen entgegenkommen. Scuderi kann die Duisburger aktuell allerdings nicht so richtig einschätzen. Am vorletzten Spieltag war der DSV 1900 der SpVgg Sterkrade-Nord zu Hause mit 0:7 unterlegen gewesen, um eine Woche später in Speldorf mit 1:0 zu gewinnen. "Sie scheinen sich wohl gefangen zu haben. Ich rechne mit einem offenen Schlagabtausch."

Quelle: RP
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