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SVS zum Auftakt nicht in Bestbesetzung

Lokalsport: SVS zum Auftakt nicht in Bestbesetzung
Jonas Gerritzen erzielte im Hinspiel das einzige Sonsbecker Tor. Morgen beim Wiedersehen in Amern muss der Offensivakteur passen. FOTO: Fischer, Armin (arfi)
Sonsbeck. Fußball-Landesliga: Mit einem Nachholspiel beginnt für den SV Sonsbeck morgen die Rückrunde. Seine Wunschformation kann Trainer Dörrer in Amern allerdings nicht aufbieten. Von Rene Putjus

Max Fuchs lag noch nicht auf dem OP-Tisch, da dachte der Stürmer des SV Sonsbeck schon an sein Comeback. "Ich will so schnell wie möglich wieder dabei sein, wenn's sein muss mit einer Spezialmaske", teilte er Trainer Thomas Dörrer mit. Fuchs, der sich im letzten Testspiel in Schiefbahn das Nasenbein gebrochen hatte, wird nicht nur morgen in der Nachholpartie bei VSF Amern ausfallen. "Max war der Gewinner der Vorbereitung", sagte der Coach über den Angreifer, der am Sonntag in der ersten Elf gestanden hätte.

Fuchs, den Dörrers Vorgänger Thomas Geist als linker Verteidiger aufs Feld schickte, ist in den vergangenen Wochen aufgeblüht. "Max wurde als Stürmer geholt. Vorne hat er seine Stärken, da hat er sich bei mir durchgesetzt, da kann er uns viel mehr helfen", stellte sein Coach klar, der ohnehin in Amern nicht seine Wunschformation hätte aufbieten können.

Offensivakteur Jonas Gerritzen, der beim 1:1 in Hinspiel traf, muss wegen einer Oberschenkelzerrung kürzertreten. Stephan Schneider, der im defensiven Mittelfeld in den Testpartien starke Leistungen zeigte, verabschiedete sich in den Skiurlaub. Jonas Kremer hat sich gerade erst zurückgemeldet und immerhin in Schiefbahn die zweite Halbzeit schmerzfrei hinter sich gebracht. Zudem fehlten zuletzt zu oft erkrankte und angeschlagene Spieler, so dass Dörrer nichts alle Trainingsaufgaben im vollen Umfang abarbeiten konnte.

Dennoch spricht der Coach "von einer guten Vorbereitung". Vor allem denkt er gerne ans Testspiel gegen den Oberligisten SV Hönnepel/Niedermörmter zurück, das mit 4:2 gewonnen wurde. "Da haben wir vorbildlich gegen den Ball gearbeitet und schnell umgeschaltet." Nicht nur in dieser Partie war die Handschrift von Dörrer zu sehen. Unter seiner Regie tritt der SVS offensiver auf und hat sich konditionell weiterentwickelt. Das ist auch Dennis Sobisz, der Coach des morgigen Gastgebers, aufgefallen. So sei diese Mannschaft nicht mehr mit der zu Beginn der Saison zu vergleichen. "Wir stehen vor einer großen Prüfung", sagte er.

Während die Rot-Weißen über eine erneute Spielabsage nicht traurig wären, will der Tabellennachbar unbedingt spielen. So war zu hören, dass Amern alles unternehmen werde, damit die Begegnung auf Naturrasen am Sonntag angepfiffen werden kann. Der Club aus der Gemeinde Schwalmtal ist einer von drei Landesliga-Vereinen der Gruppe 2, die keinen Kunstrasenplatz besitzen. Sollte das Geläuf also trotz des am Wochenende angekündigten Niederschlages bespielbar sein, muss sich Thomas Dörrer etwas einfallen lassen, damit der SVS einen erfolgreichen Start in die Rückrunde hinlegt. "Es gibt einige Wackelkandidaten. Die taktische Ausrichtung ist abhängig davon, welche Spieler mir zur Verfügung stehen." Fest steht indes die Zielsetzung für die zweite Saisonhälfte. "Wir wollen uns so schnell wie möglich ins gesicherte Tabellenmittelfeld absetzen, um Planungssicherheit für die nächste Spielzeit zu erhalten", meinte Dörrer.

Quelle: RP
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