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Lokalsport
TuS Xanten geht in der Schlussphase die Luft aus

Xanten. Fußball-Bezirksliga: Der Tabellenletzte unterlag dem 1. FC Kleve II mit 1:2. Der 39-jährige Frank Bousardt traf. Von Andre Egink

Sichtlich enttäuscht waren die Bezirksliga-Fußballer des TuS Xanten nach der 1:2 (1:0)-Niederlage gegen den 1. FC Kleve II. Denn das Spiel hätten die Domstädter nicht verlieren müssen. Vor allem im ersten Durchgang zeigte sich der Tabellenletzte sehr bemüht, und die Defensive stand sicherer als zuletzt.

Die Viererkette mit Stefan Bock, Steffen Maier, Sebastian Gitjes und Routinier Frank Bousardt sorgte dafür, dass Keeper Jos Hennemann einen ruhigeren Nachmittag verlebte. Und in der Offensive hatte die Elf von Trainer Gerd Wirtz einige gute Strafraumszenen. Die beiden besten Chancen in der ersten Viertelstunde vergab Patrick Biegala. Es dauerte bis zur 25. Minute, ehe Frank Bousardt zum 1:0 traf. Nach einem Freistoß von Jan Winkler legte Maier mustergültig für den 39-Jährigen auf, der den Ball nur noch einschieben musste. "Die erste Halbzeit war richtig gut. Wir hätten höher führen müssen", meinte Xantens Cheftrainer.

Wegen eines dicken Fußes kam Aktivposten Kosovar Demiri nicht mehr aufs Feld und für ihn Lukas Menne rein. Später wurden Azad Sacik für Kevin Angenendt, der durch eine Erkältung angeschlagen war, und Lennart Plum für Jan Winkler, der mit Magenproblemen runter musste, eingewechselt. Was Wirtz in Hälfte zwei mit ansehen musste, war alles andere als zufriedenstellend. "Wenn ich noch hätte wechseln können, hätte ich die drei wieder rausgenommen", ärgerte er sich über die Einstellung seiner Einwechselspieler und fügte hinzu: "Hätten wir mit der Startelf bis zum Schluss spielen können, hätten wir auch was Zählbares geholt." Aber nach der starken ersten Halbzeit konnten die Ausfälle im zweiten Durchgang nicht kompensiert werden. Die Klever trafen in der 70. Minute zum 1:1 und legten das 2:1 in der 80. Minute nach. Somit standen die Xantener wieder mit leeren Händen da. Die Luft wird immer dünner für die Domstädter, denn der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt bei noch neun Spielen zehn Punkte. Und das Torverhältnis spricht auch nicht für den TuS. Nächsten Sonntag geht's zum GSV Geldern. Es spielten: Hennemann; Bock, Maier, Bousardt, S. Giltjes, L. Demiri, Biegala, K. Demiri (46. Menne), Winkler (70. Plum), Angenendt (60. Sacik), D. Giltjes.

Quelle: RP
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