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Sonsbeck
Vier Einsätze in 24 Stunden für Sonsbecks Wehr

Sonsbeck. Teile von Sonsbeck waren am frühen Montagabend ohne Strom. Grund war ein Kurzschluss in einer Trafostation neben einem Wohnhaus an der Straße Landdrostsche Huf. In diesen Anlagen wird der ankommende Strom von 10.000 Volt auf haushaltsnotwendige 380 Volt hinuntergefahren. Es kam zu einer erheblichen Rauchentwicklung. Für gut eine halbe Stunde mussten unter anderem Geschäfte schließen, weil die Kassen nicht funktionierten. Auch das Feuerwehrhaus war betroffen, so dass auf die Notbeleuchtung und die manuelle Notöffnung der Tore zurückgegriffen werden musste. RWE-Mitarbeiter sorgten später für eine "Umleitung" des Stroms. Der Trafokasten wird nun ersetzt.

Um 22.42 Uhr mussten die Löschzüge Labbeck und Sonsbeck dann ein Feuer in einem Kellerraum eines Wohnhauses an der Straße Am Löwenberg löschen. Beim Eintreffen der Wehr hatten bereits alle Bewohner das Gebäude verlassen. Die Wehrleute hatten den Brand schnell im Griff und lüfteten die Räume.

Begonnen hatte die Einsatzreihe bereits am Sonntagabend um 22.56 Uhr. In einem Mehrfamilienhaus an der Hochstraße hatten Bewohner Gasgeruch wahrgenommen. Das Gebäude wurde von der Feuerwehr geräumt und ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung mit einem Messgerät eingesetzt. Ein Gasaustritt wurde nicht bestätigt. Die Bewohner konnten nach 45 Minuten gefahrlos in ihre Wohnungen zurückkehren. Nach einer kurzen Nachtruhe wurde der Löschzug Sonsbeck am Montag um 6.26 Uhr zur A 57 gerufen. Dort musste ein Auto geborgen werden, das nach einem Unfall in der Böschung lag. Der Fahrer blieb unverletzt.

(hk)
 
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