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Langenfeld
Tödliche Unfälle nach Flucht vor Polizeikontrollen

Langenfeld. Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei hat der flüchtige Fahrer gestern auf der A3 in Höhe der Anschlussstelle Solingen einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Um 1.15 Uhr wollte die Polizei nach eigenen Angaben einen Opel Astra anhalten und den Fahrer überprüfen. Der Fahrer durchbrach jedoch die Verkehrskontrolle auf dem Rastplatz Ohligser Heide und versuchte, über die A3 zu flüchten. Ein Streifenwagen verfolgte das Auto. Nach etwa zwei Kilometern konnte der Opel überholt werden. Als sich der Streifenwagen vor den Pkw setzte, schaltete dessen Fahrer die Scheinwerfer aus, bremste stark ab, wendete und raste mit hoher Geschwindigkeit als Falschfahrer zurück in Richtung Köln. Die Streifenwagenbesatzung brach daraufhin die Verfolgung ab.

Nur kurze Zeit später kollidierte der flüchtende Autofahrer mit einem entgegenkommenden Chrysler. Der Aufprall war so heftig, dass beide Fahrer nicht überlebten. Ersten Ermittlungen zufolge war der 47-jährige Unfallverursacher nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Auch im Raum Hannover starben zwei 19 und 20 Jahre alten Menschen, als sie vor einer Polizeistreife flüchteten. Die Beamten wollten den Wagen zuvor wegen überhöhter Geschwindigkeit überprüfen. Der Fahrer verlor kurz danach jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte gegen einen Baum. In Memmingen raste gestern ebenfalls ein Autofahrer vor einer Polizeikontrolle davon, missachtete mehrere rote Ampeln und fuhr in den Spielplatz eines Kindergartens. Der Fahrer war stark alkoholisiert.

In Moers starb am Samstagabend ein 16-Jähriger, der von einem Kleinbus überfahren wurde, als er auf einer Fußgängerfurt die Straße überqueren wollte. Eine 13-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt.

(vek/skr)
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