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Reise zum 40. Hochzeitstag
72-jähriger Südkoreaner randaliert bei Yogaübung in Flugzeug

Kuriose Gründe für Zwischenlandungen
Kuriose Gründe für Zwischenlandungen FOTO: Volkswagen
Honolulu. Ein südkoreanischer Passagier hat mit einer eigenwilligen Yogaübung ein Flugzeug zur Umkehr nach Hawaii gezwungen. Er befand befand sich mit seiner Frau auf einer Reise zum 40. Hochzeitstag.

Als das Essen serviert wurde, habe der 72-Jährige darauf bestanden, sich im hinteren Teil der Maschine auf den Boden zu setzen und zu meditieren, erklärte die Staatsanwaltschaft bei einem Gerichtstermin in Honolulu. Als ihn die Besatzung drängte, auf seinen Platz zurückzukehren, habe er sie beschimpft. Später habe er gesagt, er habe elf Tage nicht geschlafen.

Auch der Frau des Mannes sei es nicht gelungen, diesen zu beruhigen, vielmehr habe er sie weggestoßen, hieß es. Als US-Soldaten, die als Passagiere an Bord waren, ihn gewaltsam auf seinen Sitz bringen wollten, habe er mit dem Kopf nach ihnen gestoßen und versucht, sie zu beißen. Schließlich habe er sogar gedroht, Passagiere zu töten.

Daraufhin habe die Besatzung den Flug nach Japan abgebrochen und sei nach Honolulu zurückgekehrt. Dort sei der Mann in eine Gefängniszelle gebracht worden, wo er sich so auffällig benommen habe, dass er überwacht werde, damit er sich nichts antue.

(lukra/ap)
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