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Studie
Hohes Armutsrisiko für Jugendliche ohne Ausbildung

Leipzig. Jugendliche ohne Schulabschluss oder Berufsausbildung sind laut einer Studie besonders stark von Arbeitslosigkeit und Hartz IV bedroht.

Zudem liefen sie Gefahr, wohnungslos zu werden, heißt es im "Monitor Jugendarmut in Deutschland 2016", der am Freitag beim Katholikentag in Leipzig vorgestellt wird.

Hinter dem Papier steht die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit. Der beste Schutz gegen Armut sei Bildung, heißt es.

Zur Vorbeugung von Jugendarmut schlägt die Organisation ein Bündel von Maßnahmen vor: Dazu gehören eine gesetzlich verankerte Ausbildungsgarantie, die Aufhebung von Sanktionen nach dem Sozialgesetzbuch sowie größere finanzielle und sonstige Hilfen.

Mehr getan werden muss demnach auch für junge Migranten und "schwer erreichbare Jugendliche". Der Monitor beruht auf öffentlich zugänglichen Statistiken und Studien über junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Der Bericht erscheint zum vierten Mal.

(KNA/csr)
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