| 17.50 Uhr

Reaktion auf schlechte Quoten
ProSieben ändert Regeln bei "Schlag den Henssler"

Berlin. Die ProSieben-Samstagabendshow "Schlag den Henssler" leidet unter schwachen Einschaltquoten. Deshalb hat der Sender nun die Regeln verändert. Ab sofort fällt die langwierige Auswahl unter drei Kandidaten zu Beginn der Sendung weg.

Man geht direkt zum Duell mit Steffen Henssler über, wie ProSieben am Samstag mitteilte. Ob bei der Sendung in einer Woche der Zollbeamte Jup (36) aus Bruchköbel (Hessen), der Turmspringer Patrick (35) aus Bottrop oder der Musiker Robert (38) aus Berlin zum Zweikampf gegen den TV-Koch antritt, entscheidet sich per Online-Abstimmung in den Tagen davor.

Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. "Die "Schlag den Henssler"-Zuschauer haben sich gewünscht, dass das Duell schneller beginnt. Diesem Wunsch kommen wir gern nach"", wurde ein Sprecher zitiert.

Zuletzt waren die Quoten des Formats, das als "Schlag den Raab" einst sehr erfolgreich war, stark zurückgegangen. Anfang November schalteten 1,41 Millionen ein. 1,72 Millionen waren es Ende September gewesen, als der TV-Koch erstmals mit der Show auf Sendung ging. Zum Vergleich: Stefan Raab hatte mit der Show in der Regel zwischen 2,5 Millionen und 3,0 Millionen Zuschauer erreicht.

(felt/dpa)
 
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