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Spruch über Präsidenten-Mord
Trumps Sohn legt Disney Entlassung von Johnny Depp nahe

Festival: Johnny Depp scherzt über Trumps Ermordung
London/Washington. Nach einem fragwürdigen Witz über den US-Präsidenten macht die Familie von Donald Trump Front gegen Hollywood-Star Johnny Depp. Der Schauspieler hat sich für seinen Spruch über die Ermordung des Präsidenten inzwischen entschuldigt. 

Trumps ältester Sohn Donald Trump jr. schrieb am Samstag auf Twitter: "Ich würde glauben, es wird schwer für Disney, ihn zu halten." Danach verwies er auf den Hashtag "#FireDepp".

Depp hatte am Donnerstagabend auf einem Filmfestival im englischen Glastonbury einen "Witz" über einen Mordanschlag auf Trump gemacht - und sich am Tag danach dafür entschuldigt. "Es kam nicht wie beabsichtigt rüber, und ich beabsichtigte keine Bosheit", sagte der 54-Jährige ("Pirates of the Caribbean") dem Magazin "People".

Depp hatte auf dem Festival gefragt: "Wann war das letzte Mal, dass ein Schauspieler einen Anschlag auf einen Präsidenten verübt hat?" Seine Frage spielte offenbar auf den Anschlag auf den ehemaligen US-Präsidenten Abraham Lincoln durch den Schauspieler John Wilkes Booth im Jahr 1865 an.

Der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, sagte in Washington, der Mangel an Empörung über Depps Äußerung und ähnliche Bemerkungen von Prominenten sei beunruhigend. Der Präsident habe deutlich gemacht, dass alle Formen von Gewalt verurteilt werden sollten.

(jco/dpa)
 
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