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Türkei
Polizisten bei mutmaßlichem PKK-Autobombenanschlag getötet

Istanbul. Mindestens zwei Polizisten sind bei einem Autobombenanschlag und einem Raketenangriff in der südosttürkischen Stadt Nusaybin getötet worden. Der Sprengsatz sei am Freitagmorgen nahe einer Polizeiwache und Unterkunft für Sicherheitskräfte explodiert. 35 Menschen seien verletzt worden.

Zahlreiche Menschen seien verletzt worden, als der Sprengsatz am Freitagmorgen in der Nähe einer Polizeiwache und einer Unterkunft der Sicherheitskräfte detonierte, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Die Detonation habe einen tiefen Krater in die Straße gerissen. Die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK werde für den Anschlag verantwortlich gemacht.

Offiziell bekannte sich zunächst niemand. Nusaybin liegt an der syrischen Grenze und ist eine PKK-Hochburg. Im vergangenen Jahr war die Armee in der mehrheitlich kurdischen Stadt mit ihren mehr als 100 000 Einwohnern gegen Anhänger der PKK vorgegangen, die sich dort verschanzt hatten. Eine rund um die Uhr geltende Ausgangssperre wurde am 24. Dezember aufgehoben. PKK-Kämpfer haben allerdings weiterhin Teile der Stadt unter ihrer Kontrolle. Bewohner befürchten den baldigen Beginn einer erneuten massiven Militäroperation in Nusaybin.

(haka/dpa/rtr)
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