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Tarifverhandlungen für öffentlichen Dienst
Gewerkschaften drohen mit Streik-Eskalation

Nichts geht mehr in Köln
Nichts geht mehr in Köln FOTO: dpa, fg vfd
Potsdam. Nahverkehr, Flugverkehr, Müllabfuhr - in den vergangenen Tagen stand vieles still. Und die massiven  Warnstreiks könnten nur der Anfang gewesen sein, sollte es nicht zu einer Einigung kommen, drohen die Gewerkschaften.

Gewerkschaften und Arbeitgeber haben ihre Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst fortgesetzt. Verdi-Chef Frank Bsirske sagte am Donnerstag in Potsdam, er könne keine Prognose abgeben, ob es beide Seiten nun schaffen, das nötige Gesamtpaket zu schnüren.

Bisherige Warnstreiks "nur ein laues Lüftchen"

Andernfalls drohe eine Eskalation. Der Verhandlungsführer des Beamtenbunds dbb, Willi Russ, sagte, ohne Einigungswillen der Arbeitgeber seien die Warnstreiks der vergangenen Wochen "nur ein laues Lüftchen". Innenminister Thomas de Maizière (CDU) betonte: "Wir sind bereit zum Abschluss, wir sind fähig zum Abschluss." 

(dpa)
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