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Islamabad
Mindestens 70 Tote durch Anschlag in Pakistan

Islamabad. Bei einem der schwersten Selbstmordanschläge in Pakistan der vergangenen Jahre sind vor einer Klinik in der Stadt Quetta mindestens 70 Menschen getötet worden. Das sagte der Gesundheitsminister der Provinz Baluchistan, Rehmat Baluch, gestern Abend. Bis zu 200 Menschen wurden demnach bei der gewaltigen Detonation verletzt, viele davon schwer. Gleich zwei Terrororganisationen reklamierten die Tat für sich: Eine IS-nahe Quelle sagte, dass ein IS-Kommandeur den Anschlag für sich reklamiert habe. Eine offizielle Stellungnahme des IS gab es zunächst nicht. Auch der Sprecher der Talibangruppe Jamaat ul Ahrar, erklärte, seine Gruppe habe den Anschlag verübt.

(dpa)
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