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Studie
eSport genauso beliebt wie Radsport und Volleyball

eSports: Fragen und Antworten
eSports: Fragen und Antworten
Der boomende eSport hat beim Zuschauerinteresse inzwischen offenbar das Niveau von zahlreichen etablierten Sportarten erreicht.

Laut einer repräsentativen Studie des führenden Forschungs- und Beratungsunternehmens Nielsen Sports in Kooperation mit Infront Deutschland und Sport1 Media interessierten sich 23 Prozent der 1191 befragten Personen zwischen 14 und 49 Jahren für eSports.

Auf die gleiche Prozentzahl kamen auch Radsport und Volleyball. Knapp dahinter landeten Skilanglauf, Snowboard (je 22 Prozent) und Tischtennis (19 Prozent).

Auch Fußball-Bundesligisten wie Vorreiter Schalke 04 investieren in den eSport. Den Einstieg in die eSports-Branche bewerten 64 Prozent der Zuschauer positiv. Lukrativ ist der Markt auch für Sponsoren.

Michael Heina, der bei Nielsen Sports die Aktivitäten rund um eSports verantwortet, sagte dazu: "Die Bekanntheitswerte zeigen, dass eSports auch für Marken aus eSports-fernen Branchen eine spannende Plattform sein kann. Aktuell sind die Preise für Sponsoring-Pakete größtenteils geringer als im klassischen Sport."

(seeg/sid)
 
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