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Nur 20.000 Registrierungen
Hartings Sportlotterie steht vor der Übernahme

Robert Harting entspannt unter Tisch
Robert Harting entspannt unter Tisch FOTO: afp, ab
Berlin. Die Deutsche Sportlotterie steht nur fünf Monate nach ihrem Start einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstag-Ausgabe) zufolge vor der Übernahme durch den Deutschen Lotto- und Totoblock.

Mit bisher 20.000 registrierten Spielern sei die von Diskus-Weltmeister Robert Harting ins Leben gerufene Sozial-Lotterie bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Sie solle künftig in den 25.000 Lotto- und Totoannahmestellen angeboten werden.

Das operative Geschäft solle künftig von Lotto Hessen betrieben werden, das als Gesellschafter bislang 8,3 Prozent der Anteile hält. Weitere Gesellschafter sind die Stiftung Deutsche Sporthilfe sowie unter anderen Fußball-Weltmeister Philipp Lahm und der frühere Boxchampion Henry Maske. Mitinitiator Gerald Wagener hält 70 Prozent. Er hatte Mitte April von einem zufriedenstellenden Start gesprochen.

Der Geschäftsführer von Lotto Hessen, Heinz-Georg Sundermann, bestätigte der FAZ, dass Gespräche geführt werden und kündigte deren Abschluss für August oder September an. Er wolle nicht vom Scheitern der Sportlotterie sprechen, sondern von Visionen und Ideen. "Wir wollen das noch besser hinkriegen", sagte Sundermann.

Die Deutsche Sporthilfe erklärte, die Lotterie, aus deren Einnahmen Spitzensportler gefördert werden sollen, werde "gemeinsam mit wichtigen Partnern aus Sport und Wirtschaft" weiterentwickelt. Zu den Optionen der Ausweitung zähle eine stärkere Einbindung von Lotto Hessen.

(dpa)
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