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Vor Kampf gegen Klitschko
Fury-Trainer: "Viele Leute im Boxen dopen"

Boxen: Fury albert bei Staredown herum
Boxen: Fury albert bei Staredown herum FOTO: dpa, ve gfh
Düsseldorf. Trainer Peter Fury hat den umstrittenen Aussagen seines Neffen Tyson über den dopingverseuchten Boxsport vor dem WM-Kampf gegen Wladimir Klitschko zugestimmt. "Viele Leute haben im Boxen betrogen, viele Leute dopen", sagte Peter Fury.

Der radikalen Forderung des Herausforderers am Samstag in der Düsseldorfer Arena schließt er sich jedoch nicht an. "Ich habe seine Aussagen gelesen: 'Legalisiert es doch, dann nehmen es alle, und alle sind auf demselben Level'. Das wird natürlich nicht passieren", sagte Fury. "Ich denke: Wenn du ein guter Athlet bist und sehr hart trainierst, dann brauchst du kein Doping."

Tyson Fury hatte im Interview mit BBC Radio 5 gesagt, das Boxen habe "ein großes Doping-Problem. Ich sehe mit einem Blick auf den nackten Oberkörper sofort, ob jemand voll mit Drogen ist."

Klitschko schlägt derweil zurück: Nach den Attacken von Tyson Fury vor dem Kampf um die Schwergewichts-WM teilt auch der Box-Weltmeister aus. "Er war eigentlich ein lustiger Kerl, ein Entertainer. Was er aber zuletzt von sich gegeben hat, ist schwachsinnig und peinlich", sagte der 39-Jährige der "Sport Bild".

Der Ukrainer kündigte erneut eine Lektion für Fury ( im Ring an. "Erst zerstöre ich meinen Gegner mental, dann physisch. Ich bin ein Gegner, wie ihn Fury noch nie hatte." Zum wiederholten Male erklärte er, er werde Fury therapieren.

Fury hatte neben Beleidigungen in Klitschkos Richtung mit einem Interview verstört, in dem er Homosexualität und Abtreibungen auf eine Stufe mit Pädophilie stellte. 

(sid)
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