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Krefeld Pinguine
Pinguine wieder mit St. Pierre

Krefeld Pinguine: Pinguine wieder mit St. Pierre
Im Heimspiel gegen Hamburg bereitete Nick St. Pierre (li.) den Treffer zum 2:0 durch Daniel Pietta vor und freut sich hier gemeinsam mit dem Torschützen. Gegen Mannheim und Ingolstadt fehlte der Verteidiger wegen einer fiebrigen Erkältung. Heute ist wieder mit seinem Einsatz zu rechnen. FOTO: Lothar Strücken
Krefeld. Der Verteidiger traf am Mittwochabend in Ingolstadt ein und steht für das Auswärtsspiel in München zur Verfügung. Das Heimspiel gegen Schwenningen beginnt Sonntag erst um 18.30 Uhr. Von H.-G. Schoofs

Früh aufstehen mussten die Pinguine gestern in ihrem Ingolstädter Trainingsquartier. Bereits um 9 Uhr bat Franz Fritzmeier seine Spieler in der Saturn-Arena aufs Eis. Mit von der Partie war Nick St. Pierre. Der Verteidiger war am Mittwoch nach überstandener Erkältung mit dem Zug nachgereist und kurz vor Mitternacht an der Donau eingetroffen. Sollte der Routinier keinen Rückschlag erleiden, wird er heute im Auswärtsspiel beim EHC München (erstes Bully 19.30 Uhr) auflaufen.

Mal wieder stand gestern das Problem Nummer eins im Mittelpunkt: Powerplay. Fritzmeier nahm kleine personelle Veränderungen vor. "Zu 90 Prozent habe ich die Aufstellung für München im Kopf. Wen ich als überzähliger Kontingentspieler auf die Tribüne setze, entscheide ich nach dem Abschlusstraining", sagte der Coach. Patrick Galbraith wird es nicht erwischen.

"Er steht morgen im Tor. Patrick Klein hat nach seiner Krankheit heute zum ersten Mal trainiert", erklärte Fritzmeier, der trotz der zuletzt zehn Gegentore in zwei Spielen, bei denen der Däne nicht immer glücklich aussah, "sehr zufrieden" mit dem Neuzugang ist: "Ich habe mit unseren Verteidigern gesprochen. Alle sind angetan vom ihm." Ob Stürmer Istvan Sofron, der am Dienstag lange auf der Bank schmoren musste, pausieren muss, ließ Fritzmeier offen: "Ihn muss es nicht unbedingt treffen. Ich habe lange mit Istvan gesprochen. Er muss seine Qualitäten einfach besser umsetzen."

Heute machen sich die Pinguine nach dem Mittagessen auf den Weg in die bayrische Hauptstadt. Dort treten sie zum ersten Mal in dieser Saison bei den "Roten Bullen" an, von denen sie zweimal im König-Palast auf die Hörner genommen wurden. In beiden Duellen verließen die Münchner allerdings als glücklicher Sieger (3:2 und 2:1) das Eis. Das musste hinterher sogar EHC-Coach Don Jackson anerkennen. In beiden Spielen kassierten die Pinguine je einen Treffer bei eigener Überzahl. Die Münchner starteten mit Siegen in Nürnberg (4:2) und gegen Hamburg (3:0) ins neue Jahr und sind seit Dezember auf dem aufsteigenden Ast und konnten sich in der Tabelle auf den vierten Platz vorarbeiten. Das beweisen alleine schon die nur 15 Gegentore in zehn Spielen. "Der EHC verfügt über einen großen Kader mit sehr guten Spielern," sagt Fritzmeier. Seine Marschroute legte der Coach gestern schon fest: "Wir müssen die Scheibe hinten schnell rausspielen, weil der EHC ein hartes Forechecking praktiziert. Der erste Pass muss gut sein. Denn oft kassieren wir eine Strafe, wenn wir früh die Scheibe verlieren."

Sollte den Pinguinen heute nicht der erste Auswärtssieg unter Fritzmeiers Regie gelingen, dann muss am Sonntag im Heimspiel gegen Schwenningen unbedingt ein Sieg her. Denn wenn es einen Kandidaten gibt, an dem die Krefelder die Rote Laterne noch abgeben können, dann die Wild Wings. Ferner haben die Schwarz-Gelben noch eine Rechnung offen. Beim ersten Saison-Gastspiel der Schwarzwälder boten die Hausherren ihr schwächstes Match auf eigenem Eis und unterlagen mit 3:5. Das Spiel beginnt erst um 18.30 Uhr, da im KöPa wegen des Hallenfußball-Turniers am Samstag noch umgebaut werden muss.

Quelle: RP
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