1. Bundesliga 16/17
| 19.36 Uhr

Ex-Präsident
Overath und der 1. FC Köln wollen sich wieder versöhnen

JHV 2011: Overath tritt als FC-Präsident zurück
JHV 2011: Overath tritt als FC-Präsident zurück FOTO: dpa, Rainer Dahmen
Köln. Wolfgang Overath kündigt knapp fünf Jahre nach seinem Rückzug vom Bundesligisten 1. FC Köln eine Aussöhnung mit den Klub-Verantwortlichen an.

"Ich möchte, dass der Kontakt zu meinem Verein wieder so wird, wie er mal war", sagte der Weltmeister von 1974 in einem Interview des "Express" (Donnerstag).

Als Spieler hatte Overath ausschließlich für Köln gespielt und war anschließend auch Präsident. Doch 2011 verließ er im Streit den Klub und hat seither kein Kölner Spiel mehr im Stadion verfolgt. Aussprachen lehnte Overath aber bislang stets ab. Nun deutet sich eine Wende an, geplant ist eine Aussprache.

"Egal, welche Person den Verein führt: Ich habe ein Problem damit, wenn ich auf Dauer die Bindung und den Kontakt zu dem Club verlieren sollte, dem ich eine ganze Menge zu verdanken habe und der auch mir ein wenig zu verdanken hat. Der FC war und ist immer mein Verein", sagte der 72-Jährige. Die Initiative, sich wieder an einen Tisch zu setzten, sei vom amtierenden FC-Präsidenten Werner Spinner und vom Vize-Präsidenten Toni Schumacher gekommen.

"Sie haben mir immer wieder gesagt: "Komm, spring über deinen Schatten". Aber ich habe dafür Zeit gebraucht, da mich vieles sehr getroffen hatte. Nach meiner Amtszeit beim FC sind viele Aussagen getätigt worden, die man sich besser hätte sparen können", kommentierte Overath.

Der frühere Nationaltorhüter Schumacher hatte einst über Overath gesagt: "Ich bin mir sicher, wenn die Zeit reif ist, kommt Wolfgang, und dann freuen wir uns hier alle riesig. Er war mein Mitspieler, unser Präsident, eine Klub-Ikone. Er gehört zum FC."

(dpa)
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