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Borussia Mönchengladbach
Irgendetwas fehlt derzeit beim FC Ingolstadt - vorne wie hinten

Irgendetwas fehlt derzeit beim FC Ingolstadt - vorne wie hinten
Der FC Ingolstadt wartet noch auf seinen ersten Saisonsieg. FOTO: dpa, awe nic
Mönchengladbach. Irgendetwas ist anders als im Vorjahr. Aufwand und Ertrag stehen beim FC Ingolstadt jedenfalls zu Beginn der neuen Saison noch in einem deutlichen Missverhältnis. Die Darbietungen des letztjährigen Aufsteigers sind nicht schlecht, doch sprang bislang nur ein mickriges Pünktchen heraus. Von Thomas Grulke

"Wir wissen, dass wir uns steigern müssen", sagt der neue Coach Markus Kauczinski. Am besten schon heute (15.30 Uhr/Live-Ticker) bei der Gladbacher Borussia.

Taktik Im vergangenen Jahr stand Ingolstadt für schnörkellosen Fußball mit aggressivem und nimmermüden Pressing. Auch unter ihrem neuen Trainer sollen die Schanzer mutig auftreten und früh angreifen, allerdings versucht Kauczinski auch, den Anteil des eigenen Ballbesitzes zu vergrößern. Dabei ist der FCI nicht auf ein System beschränkt, zuletzt bei den Bayern trat er im 4-4-2 mit Doppelsechs an.

Beste Spieler Ingolstadts Stärke ist vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit, es gibt keine Spieler, die wirklich herausragen. Und aktuell kämpfen Leistungsträger wie Verteidiger Marvin Matip oder Stürmer Moritz Hartmann mit der Form.

Letztes Aufeinandertreffen Die Premiere im vergangenen November ging 0:0 aus. Es ist das einzige Heimspiel, unter Trainer André Schubert, in dem Borussia kein eigener Treffer gelang. Das Rückspiel in Ingolstadt verlor Gladbach 0:1.

Stärken Nach den Eindrücken der ersten Saisonwochen ist zu vermuten, dass es Ingolstadt derzeit auswärts etwas leichter fällt, zu Torchancen zu kommen, da es das Spiel nicht selbst gestalten muss. Vor allem im Konterspiel über den schnellen Ex-Borussen Mathew Leckie kann der FCI gefährlich werden.

Schwächen Derzeit fehlt dem engagierten Team vorne wie hinten ein Tick Konzentration und Wille. Während in der Defensive zuweilen nicht konsequent genug verteidigt wird, vergeben die Schanzer ihre wenigen Torchancen fahrlässig. Gegen Frankfurt machte zudem die Hintermannschaft bei gegnerischen Standards keinen sattelfesten Eindruck.

Trainer 15 Jahre arbeitete der gebürtige Gelsenkirchener Markus Kauczinski (46) als Trainer verschiedener Mannschaften beim Karlsruher SC, ehe er im Sommer entschied, eine neue Herausforderung für sich zu suchen. Die besteht nun darin, mit dem FC Ingolstadt auch im zweiten Jahr den Verbleib in der Bundesliga sicherzustellen.

Quelle: RP
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