| 13.53 Uhr

Skandalspiel in Montenegro
Mutmaßlicher Täter gibt Wurf zu

Fotos: Akinfejew getroffen – Skandalspiel in Montenegro
Fotos: Akinfejew getroffen – Skandalspiel in Montenegro FOTO: afp, ai/tlr
Podgovica. Der mutmaßliche Werfer des Feuerwerkskörpers beim Skandalspiel von Podgorica hat seine Tat Medienberichten zufolge zugegeben. Der 25-Jährige war zuvor auf Videoaufzeichnungen eindeutig als Täter identifiziert worden.

"Erst jetzt habe ich die Folgen des Feuerwerkwurfs begriffen", sagte er im Beisein seines Anwalts laut den Berichten vom Sonntag.

Der 25-Jährige hatte am Freitagabend unmittelbar nach dem Anpfiff Russlands Fußball-Nationaltorwart Igor Akinfejew mit einem Feuerwerkskörper am Kopf getroffen. Die EM-Qualifikationspartie von Gastgeber Montenegro gegen die Russen war zunächst 33 Minuten unterbrochen, nach weiteren Ausschreitungen in der 67. Minute abgebrochen worden.

"Vor allem entschuldige ich mich bei dem verletzten Mann, seinem Fußballverband sowie auch unserer Elf und beim ganzen Staat", zitierten lokale Medien aus der Aussage des mutmaßlichen Täters.

Er habe sich jedoch vor der Polizei damit herausgeredet, dass er lediglich den Feuerwerkskörper aufs Spielfeld geworfen habe, der von der Zuschauertribüne zuerst auf ihm gelandet sei. Um sich zu schützen, habe er den brennenden Feuerwerkskörper "instinktiv" auf das Spielfeld geworfen.

(dpa)
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