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Fifa-Skandal
Conmebol-Generalsekretär Meiszner stellt sich der Justiz

Buenos Aires. Der ehemalige Generalsekretär des südamerikanischen Fußballverbands Conmebol, Jose Luis Meiszner, hat sich der argentinischen Justiz gestellt. Der 69-jährige Argentinier begab sich am Mittwoch in Begleitung seines Anwalts in das zuständige Bundesgericht in Quilmes, einer südlichen Vorstadt von Buenos Aires, wie das Nachrichtenportal Infobae berichtete. Meiszner wird von der US-Justiz vorgeworfen, im Fifa-Korruptionsskandal verwickelt zu sein. Meiszner war 29 Jahre lang Vorsitzender des Erstligisten Quilmes und ein enger Mitarbeiter des 2014 verstorbenen Fifa-Vizepräsidenten und Chef des argentinischen Fußballverbands AFA Julio Grondona. Er hatte am 30. November seinen Rücktritt als Conmebol-Generalsekretär eingereicht. Drei Tage später wurde er mit weiteren 15 Fußball-Funktionären von der US-Generalstaatsanwältin Loretta Lynch wegen krimineller Verschwörung und anderer Verbrechen beschuldigt.

(dpa)
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