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Suspendierter Fifa-Generalsekretär
Valcke: Anschuldigungen "konstruiert und unverschämt"

Porträt: Jerome Valcke – vom Journalisten zum Funktionär
Porträt: Jerome Valcke – vom Journalisten zum Funktionär FOTO: afp, S Bo/RT/QL
Zürich. Der am Donnerstagabend durch den Weltverband Fifa suspendierte Generalsekretär Jerome Valcke hat die Anschuldigungen gegen seine Person in einem Statement durch seinen New Yorker Anwalt Barry Berke als "konstruiert und unverschämt" zurückgewiesen.

"Jerome Valcke weist unmissverständlich alle Anschuldigungen durch Benny Allon bezüglich eines Fehlverhaltens im Zusammenhang mit dem Verkauf von WM-Tickets zurück", hieß es weiter.

Dem 54 Jahre alten Franzosen Valcke, seit 2007 zweiter Mann in der Fifa, wird vorgeworfen, sich beim Eintrittskartenverkauf für Endrunden von Weltmeisterschaften persönlich bereichert zu haben. Die Vorwürfe hatte die in Zürich ansässige Agentur JB Sports Marketing bei einer Präsentation am Donnerstag erhoben. Valcke sei eine Gewinnbeteiligung versprochen worden.

Das Handeln der Fifa ist offensichtlich eine direkte Reaktion auf diese neuen Entwicklungen. Valcke soll Zeugen zufolge zudem im Rahmen von Verhandlungen schon vor der offiziellen Vergabe erklärt haben, die WM 2022 sei fest an Katar zugesagt.

Der stellvertretende Generalsekretär Markus Kattner wird die Aufgaben von Valcke übernehmen. Das teilte die Fifa der Deutschen Presse-Agentur am Freitag auf Anfrage mit.

(sid/dpa)
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