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Handball
Ex-Bundestrainer Heuberger kritisiert insolventen HSV Hamburg

Stuttgart. Der frühere Handball-Bundestrainer Martin Heuberger hat den insolventen HSV Hamburg nach dem Lizenzentzug scharf kritisiert. Dieser Schritt sei überfällig, sagte Heuberger am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. "Dort ist anscheinend richtig viel quer gegangen. Ich finde es schade, dass beim HSV offensichtlich so unseriös gearbeitet wurde", sagte der 51-Jährige. Heuberger hatte die Nationalmannschaft von 2011 bis 2014 betreut. Der Liga-Verband HBL hatte dem insolventen ehemaligen deutschen Meister am Mittwoch die Lizenz zum Ende der Saison 2015/16 entzogen. Die Spielberechtigung sei "nicht auf der Grundlage vollständig und wahrheitsgemäß vorgelegter Unterlagen erfolgt", hatte die HBL ihren Schritt begründet. Am vergangenen Freitag hatte der HSV bekanntgegeben, das das Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Dass der Klub die laufende Saison noch zuende spielt, scheint derzeit unwahrscheinlich.
(dpa)
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