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Wegen Manipulationsverdachts
Handball-Star Karabatic muss erneut vor Gericht

Handball-Wettskandal: Karabatic vor Gericht
Handball-Wettskandal: Karabatic vor Gericht FOTO: afp, PASCAL GUYOT
Montpellier. Der französische Handball-Weltmeister Nikola Karabatic muss sich wegen des Verdachts der Spielmanipulation erneut vor Gericht verantworten. Wie sein Anwalt bekannt gab, wurden der frühere Kieler und 15 weitere Personen an ein Strafgericht überwiesen.

Das 2012 eingestellte Verfahren soll offenbar noch im Frühjahr wieder aufgerollt werden. Die Beschuldigten, zu denen auch Karabatics Lebensgefährtin Geraldine Pillet und sein Bruder Luka gehören, waren nach einem Spiel seines damaligen Arbeitgebers Montpellier AHB beim abstiegsgefährdeten Klub Cesson Rennes im Mai 2012 ins Visier der Justiz geraten. Es bestand der Verdacht, dass die Spieler ein Auswärtsspiel manipulierten, um mit selbst platzierten oder durch Angehörige getätigte Wetten auf einen Halbzeitrückstand Geld zu kassieren.

Am 2. Oktober 2012 wurde gegen den heutigen Profi des FC Barcelona ein Strafverfahren eingeleitet, später kam Karabatic unter Auflagen wieder frei.

(sid)
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