Bruttoinlandsprodukt
Moskau

Die Wirtschaft in Russland schrumpft um vier Prozent

Die russische Wirtschaft ist 2015 in die Rezession gerutscht. Das Bruttoinlandsprodukt sei um 3,8 oder 3,9 Prozent geschrumpft, zitierte die Nachrichtenagentur Tass Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew. 2014 war es noch um 0,6 Prozent gewachsen. Dem Land setzen der Einbruch der Ölpreise und die westlichen Sanktionen zu, eine Reaktion auf das russische Vorgehen auf der Krim. Der Internationale Währungsfonds rechnet 2016 mit einem erneuten Rückgang der Wirtschaftsleistung, der aber mit 0,6 Prozent deutlich kleiner ausfallen dürfte. mehr

Frankfurt

Bundesbank erwartet weiteren Aufschwung

Aus Sicht der Bundesbank nimmt der Aufschwung der deutschen Wirtschaft Fahrt auf. Für 2015 erwartet die Notenbank unverändert 1,7 Prozent Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt. 2016 sollen es dann 1,8 Prozent sein, für 2017 zeigen sich die Ökonomen mit 1,7 Prozent etwas optimistischer als vor einem halben Jahr. Vor allem die starke Binnennachfrage mit konsumfreudigen Verbrauchern trage den Aufschwung. Noch bremse die schwache Nachfrage aus Schwellenländern die Investitionen. Als Hoffnungszeichen werten Ökonomen die ebenfalls gestern vorgelegten Zahlen zum Auftragseingang in der deutschen Industrie. Nach drei Rückgängen in Folge gab es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Oktober wieder ein Plus von 1,8 Prozent zum Vormonat. mehr