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Hagen
Modekette SinnLeffers stellt Insolvenzantrag

Hagen. Die Modekette SinnLeffers ist zahlungsunfähig und hat einen Insolvenzantrag gestellt. "Um die SinnLeffers GmbH (...) dauerhaft wettbewerbsfähig positionieren zu können, ist eine leistungs- und finanzwirtschaftliche Sanierung im Wege eines gesteuerten Insolvenzplanverfahrens in Eigenverwaltung erforderlich", teilte das Unternehmen mit. Als Sanierungsgeschäftsführer berief das Unternehmen den Düsseldorfer Rechtsanwalt Thomas Kluth, vorläufiger Sachwalter ist der Jurist Rolf Weidmann aus Essen.

Der Antrag habe "keinen Einfluss auf die operativen Geschäfte und die laufende Sanierung der Rudolf Wöhrl AG", teilte der Modehändler Wöhrl mit, der die gleichen Eigentümer hat wie SinnLeffers. Wöhrl hatte vorige Woche ein sogenanntes Schutzschirmverfahren eingeleitet. Dies schützt in die Krise geratene Unternehmen vor dem Zugriff der Gläubiger, ohne dass Betriebe bereits Insolvenz anmelden müssen.

SinnLeffers war 1997 durch die Fusion aus den Traditionshäusern Sinn und Leffers entstanden. Aktuell gibt es 22 SinnLeffers-Filialen in Deutschland, davon 13 in Nordrhein-Westfalen. Nach eigenen Angaben beschäftigt das Unternehmen 1259 Mitarbeiter.

(dpa)
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