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Tel Aviv
Streik wegen Teva-Jobabbau legt Israel lahm

Tel Aviv. Ein halbtägiger Streik gegen den geplanten Stellenabbau bei der Ratiopharm-Mutter Teva hat das öffentliche Leben in Israel zeitweise lahmgelegt. Hunderttausende Arbeitnehmer folgten dem Solidaritätsaufruf des Gewerkschaftsverbands Histadrut und legten gesten Vormittag ihre Arbeit nieder. Wegen des Ausstands blieben zu Beginn der israelischen Arbeitswoche Behörden, Ministerien und Banken sowie der internationale Flughafen Ben Gurion und die Börse in Tel Aviv zunächst geschlossen. Vor Teva-Einrichtungen kam es zu Protesten. Der Generika-Weltmarktführer will in der Heimat rund 1700 Stellen streichen und ein Werk schließen. Weltweit will der Konzern 14.000 der etwa 57.000 Arbeitsplätze abbauen. Zum Umfang von Stellenkürzungen in Deutschland äußerte sich das Unternehmen zunächst nicht.
(rtr)
 
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