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Briefgeschäft
Postcon streicht Jobs und greift die Post an

Postcon streicht Jobs und greift die Deutsche Post an
FOTO: dpa, obe sv htf
Ratingen. Mit einem schlagkräftigen neuen Vertrieb und verkleinerter Mannschaft greift die Postcon im Briefgeschäft den Hauptkonkurrenten Deutsche Post an.

Durch Schließung der Standorte Berlin sowie Hannover werde die Zahl der Beschäftigten um 140 auf 2800 schrumpfen, sagte eine Pressesprecherin am Dienstag und bestätigte einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Bei den Stellenkürzungen müssten auch Kündigungen ausgesprochen werden, sagte sie. Die zur niederländischen Post gehörende Postcon plane mittelfristig, ihren Marktanteil von derzeit acht Prozent auf 12 bis 13 Prozent zu erhöhen.

Dabei setzen die Ratinger, die sich ausschließlich auf die Zustellung von Geschäftspost konzentrieren, vor allem auf die mehrfachen Portoerhöhungen ihres Bonner Konkurrenten. Hierdurch "ist der Markt in Bewegung geraten, die Kunden sind eher bereit zu wechseln", sagte Postcon-Geschäftsführer Rüdiger Gottschalk der "FAZ". Das Unternehmen wolle Preis- und Kostenführer in dem Bereich bleiben. Die Post hatte erst zum Jahresanfang das Porto für den Standardbrief um zwei Cent auf 62 Cent erhöht.

(dpa)
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