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New York
US-Lehrer-Fonds verklagt die Deutsche Bank

New York. Neuer Justizärger für die Deutsche Bank: Ein Pensionsfonds für Lehrer aus Chicago reichte bei einem Bundesgericht in Manhattan Klage gegen sie und neun weitere Investmentbanken wegen verbotener Absprachen auf dem Markt für Zinswetten ein. Die Banken sollen versucht haben, die Fondsmanager vom elektronischen Handel mit den Zinsswaps fernzuhalten. Deshalb habe der Fonds zu hohe Gebühren zahlen müssen. Mit Zinsswaps können sich Anleger gegen Zinsschwankungen absichern. Die Bank äußerte sich nicht. Der neue Bank-Chef John Cryan hatte zuletzt angekündigt, dass die vielen juristischen Altlasten die Bank noch lange beschäftigten. Sie hat knapp fünf Milliarden Euro für Rechtsrisiken zurückgestellt.

(dpa)
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