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Hannover
VW-Vorstände sollen Boni zurückzahlen

Hannover. Der radikale Umbau bei Volkswagen lässt den Konzern nicht zur Ruhe kommen. Nach Vorlage des Zukunftspakts, der die Streichung von bis zu 30.000 Stellen vorsieht, entbrannte nun eine neue Debatte um Boni. In Zeiten, in denen auch Beschäftigte die Folgen des Abgas-Skandals mittragen müssen, solle das Management kürzer treten, forderte der Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, Karl-Josef Laumann, in der "Bild"-Zeitung. "Ein deutlicheres Signal wäre es, auch die Boni der letzten Jahre an den Konzern zurückzugeben.

" Das Top-Management solle so für das jüngste "Versagen" geradestehen. Aktionärsvertreter sehen das ähnlich. "Die Vorstände können nicht für Erfolge bezahlt werden, die auf Software-Manipulationen und Betrug beruhen", meinte Jürgen Kurz von der Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz. Die VW-Lieferanten wollen sich in Kürze treffen, um ihr Vorgehen abzustimmen.

(dpa)
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