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Autobahn bei Essen
A52 wegen Katzenbaby in beide Richtungen gesperrt

A52 bei Essen - Katzenbaby legt Autobahn lahm
Die Tierretter holten ein Katzenjunges von der Autobahn, die dafür gesperrt wurde (Symbolbild) FOTO: Dieter Staniek
Essen. Ein Katzenbaby hat am Samstagnachmittag die Autobahn A52 bei Essen lahmgelegt. Eine Autofahrerin hatte das Tier auf der Mittelleitplanke der Autobahn sitzen sehen.

Die Frau meldete ihre Sichtung an die Tierrettung Essen, die daraufhin die Autobahnpolizei verständigte, sagte Stephan Witte vom Verein Tierrettung Essen am Sonntag und bestätige einen Bericht der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Die Katze habe ganz ruhig auf der Planke zwischen den Fahrbahnen gesessen und sich nicht bewegt, berichtete Witte.

Die Polizei sperrte die A52 nach eigenen Angaben nacheinander in beide Fahrtrichtungen. "Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die Mutter des Katzenbabys oder andere Jungtiere noch auf der Fahrbahn rumlaufen", sagte Witte über die Sperrung. Etwa eine Stunde später war die Katze eingefangen und der Verkehr wurde wieder freigegeben. "Gewöhnlich ist es nicht, dass eine Autobahn für eine Katze gesperrt wird, aber grandios", betonte Witte. Dadurch sei nicht nur die Katze gerettet, sondern auch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer garantiert worden.

Das Katzenkind ist derweil wohlauf und in einem Tierheim in Mülheim an der Ruhr untergebracht. Wo das Tier herkommt, sei unklar, berichtete Witte. Es könne sein, dass der frühere Besitzer das Katzenjunges auf der Autobahn ausgesetzt habe, möglicherweise handele es sich aber auch im eine Wildkatze. Das Kätzchen soll zunächst in dem Heim bleiben und vom Tierarzt behandelt werden. In etwa sechs Wochen kann ein neuer Besitzer die kleine Katze bei sich aufnehmen.

(mro/veke/Inw)
 
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