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Bergbau ist Ursache
Leichtes Erdbeben im Ruhrgebiet

Erdbeben: So gefährdet ist die Region
Erdbeben: So gefährdet ist die Region FOTO: dapd, dapd
Düsseldorf. Am frühen Samstagmorgen hat im Ruhrgebiet die Erde gebebt. Auslöser war der Bergbau. Erschütterungen wurden auch in Dinslaken und Hünxe von Bürgern bemerkt. 

Der Geologische Dienst NRW berichtet, dass die starken Erschütterungen in Bottropp/Kirchhellen um 5.37 Uhr aufgezeichnet wurden. Zahlreiche Bürger hätten sich beim Geologischen Dienst gemeldet und ihre Beobachtungen mitgeteilt. Laut der Experten war die Wirkung in Bottrop, Gladbeck, Dinslaken, Dorsten, Hünxe und noch bis Oberhausen und Gelsenkirchen spürbar: Möbel erzitterten, Geschirr klirrte, teilweise fielen Gegenstände in den Wohnungen um. Von Schäden ist dem geologischen Dienst bislang nichts bekannt.

Das Erdbeben wurde auch an den Erdbebenstationen des Landeserdbebendienstes registriert und ausgewertet. Nach vorläufigem Stand lag das Epizentrum bei Kirchhellen. Die Magnitude des Ereignisses betrug 2,9 auf der Richter-Skala. Das Beben wurde durch den untertägigen Bergbau in dieser Region verursacht. 

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