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Einsatz in Gelsenkirchen
Der GSG9 entwischt - mutmaßlicher Mörder stellt sich in der Heimat

Gelsenkirchen: Schüsse bei GSG9-Einsatz
Gelsenkirchen/Hamm. Im Juli entwischte er in Gelsenkirchen der Bundespolizei-Eliteeinheit GSG 9. Jetzt hat sich der mutmaßlicher Mörder in seiner Heimat in Bosnien-Herzegowina gestellt.

Der 27-Jährige habe sich am 21. Oktober nach einer Fahndung selbst gestellt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Hamm am Montag mit.

Dem Mann aus Bosnien-Herzegowina wurde unter anderem ein gemeinschaftlicher Mord vorgeworfen, den er im September 2012 in Zenica begangen haben soll. Dort erlassene Haftbefehle wurden international ausgeschrieben. Die Fahnder kamen ihm dann im Ruhrgebiet auf die Spur.

Mit Hilfe der Elitepolizisten sollte er am 5. Juli festgenommen werden, konnte jedoch im letzten Moment fliehen. Bei der versuchten Festnahme hatten Beamte mehrere Schüsse auf das Fluchtfahrzeug abgegeben. Verletzt wurde niemand.

(lsa/lnw)
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