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Dormagen
Engel, Sterne und das Jesuskind beim Adventsmarkt in Zons

Dormagen: Engel, Sterne und das Jesuskind beim Adventsmarkt in Zons
Eberhard Dorschfeld zeigte beim Zonser Adventsmarkt im Kreismuseum erneut seine besondere Kunst Papierplastiken herzustellen. FOTO: Anja Tinter
Dormagen. Maria, Josef und das Jesuskind aus buntem Stoff - diese Stickpüppchen verkaufte Maike Schewe am Wochenende als "Krippe to go", auch das komplette Ensemble mit den Heiligen Drei Königen, Ochs, Esel und Engel gab es an ihrem Stand auf dem Adventsmarkt im Kreismuseum Zons. Das Wochenende über strömten die Besucher in das Gebäude, auf der Suche nach dem letzten Schliff für die Weihnachtsdeko, Adventsmitbringseln oder Weihnachtsgeschenken.

"Hier werden sie auch fündig", sagte Leiterin Angelika Riemann. Sie hat gemeinsam mit ihrem Team die Kunsthandwerker aus den zahleichen Bewerbungen ausgewählt, die in das Konzept des Marktes passen und den Besuchern etwas Ansprechendes bieten können. "Leider haben wir nie genug Platz, um alle interessanten Bewerber unterzubringen." Ein großes Thema waren Papierarbeiten: Eberhard Dorschfeld zeigte, wie seine beeindruckenden Papierplastiken entstehen; Ursula Sachse präsentierte ihre Buchbinde- und Papierarbeiten; Sofie Schwickerath verkaufte Papeterie und Gertruda Stancius filigrane Weihnachtssterne aus Seidenpapier und Alufolie fanden reißenden Absatz. Nach wenigen Stunden ausverkauft waren die "Zonser Sterne" aus eigens hergestelltem Papier, die Ursula Fischer in liebevoller Kleinstarbeit gefaltet hatte. Sie hatte aber auch noch Sterne aus Teebeutelverpackungen und weitere weihnachtliche Accessoires im Angebot - alles zugunsten der SOS-Kinderdörfer. Acht Teebeutelverpackungen braucht sie für einen Stern. "Mein Mann und ich trinken jeder zwei große Becher Tee am Tag. Dann haben wir schon einmal vier. Aber auch Freunde und Nachbarn sammeln die Verpackungen für mich", erzählte die Rommerskirchenerin. "Auf die Idee hat mich eine Schwägerin aus Stuttgart gebracht."

Auch edlen Schmuck und modische Accessoires sowie traditioneller Weihnachtsschmuck wurden angeboten, ebenso wie handgenähte Teddybären und nostalgische Märchenpuppen, Steinmetzarbeiten und regionale Honigprodukte. Lecker wurde es an den Ständen von Maria Kremer-Lindenbeck mit ihren Lebkuchen und Zimtornamenten, bei Jörg Rakow, der dieses Jahr zum ersten Mal im Gewölbekeller sein Marzipan zum Probieren und Kaufen anbot sowie am Stand von Karl Wagnermeyer, der unterschiedlichste Pralinen aus eigener Herstellung verkaufte.

(vest)
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