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Dormagen
FDB-Antrag zur Optimierung der Unfallkreuzung abgelehnt

Dormagen. Die Leistungsfähigkeit der Unfall-Kreuzung Landstraßen 280 und 380 ist ausgeschöpft. Das ist die klare Stellungnahme des Landesbetriebs Straßen NRW im Hinblick auf einen Antrag der Kreistagsgruppe Freier Demokratischer Bund (FDB) zu Verkehrsberuhigungsmaßnahmen an dieser Kreuzung.

Auch Optimierungsmaßnahmen sind nicht mehr möglich, die einzige, durchgreifende Verbesserung kann ein Umbau bringen, der jetzt auch geplant ist.

Der FDB vertritt die Auffassung, dass die vom Dormagener Stadtrat beschlossene Lösung, eine stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage anzumieten, "bei gleichzeitig hohem Verkehrsaufkommen die Unfallwahrscheinlichkeit nur begrenzt minimieren" wird, so Markus Roßdeutscher. "Auch entsprechende Warn- und Verbotsbeschilderung erzielt nach heutigen Erkenntnissen keine dauerhaft unfallmindernde Wirkung, da viele Autofahrer sie schlichtweg ignorieren."

Der FDB regte an, sich über verkehrsberuhigende Maßnahmen, wie optimierte Ampelschaltungen, Aufpflasterungen, Brems-, oder Warnschwellen sowie in Schweden bewährte "Actibumps" in Nähe der Ampelanlagen, wie auch die Anpflanzung von Verkehrssicherheitsgrün in Betracht zu ziehen. Einem geforderten Kostenvergleich zwischen der baulichen Lösung und dem Actibump System ("ein innovativer technischer Ansatz", so Roßdeutscher) stimmte der Nahverkehrsausschuss des Kreistages nicht zu. Der in einigen Wochen erwarteten Aufstellung einer Radaranlage wird der Umbau folgen, wo alle Fahrspuren eigene Recht- und Linksabbiegespuren erhalten.

(schum)
 
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