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Dormagen
Firmen investieren in Wohnungsbau

Dormagen. Auf der Versammlung "Soziale Stadt Horrem" bekräftigten die Dormagener Baugenossenschaft und das Wohnungsunternehmen "Noratis" ihre Hilfe. Von Carina Wernig

Einen Zwischenstand des Stadtteilentwicklungsprojekts "Soziale Stadt Horrem" gaben jetzt die Projektpartner der Stadt, der Vereine und der Bauwirtschaft im voll besetzten Bürgerhaus Horrem. "Wir haben die große Chance, Horrem positiv zu gestalten", sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld, der daran erinnerte, dass 6,7 Millionen öffentliche Gelder (30:70-Verhältnis Stadt:Land) investiert würden und auch die private Wirtschaft mitziehe. "Danke, dass Sie mitziehen", wandte er sich an die Horremer.

Auch Axel Tomahogh-Seeth, Vorstandsmitglied der Baugenossenschaft Dormagen eG, sieht die Beteiligung der Bürger positiv: "Es zeigt sich, dass viele Einwohner ihren Stadtteil aktiv voranbringen möchten." Das sei ein sehr positives Zeichen. "Horrem ist unser wichtigster Standort, und als demokratisch organisierte Genossenschaft sind wir auf das Engagement unserer Mitglieder und damit auch der Horremer Bürger angewiesen", wies Tomahogh-Seeth darauf hin, dass von den über 2500 Mitgliedern der Baugenossenschaft rund 1500 dort wohnen. Mit dem Campus Weilerstraße habe die Baugenossenschaft zudem innerhalb von zwei Jahren ein "architektonisch ansprechendes Ensemble" mit 39 barrierefreien Komfortwohnungen geschaffen: "Ein klares Bekenntnis zum Stadtteil." Sie kooperiere im sozialen Bereich mit dem Internationalen Bund, der eine Integrationsagentur eröffnet hat und Nachbarschaftsberatungen für die Genossenschaftsmitglieder anbietet sowie ein Quartierscafé in Zusammenarbeit mit der Baugenossenschaft betreibt.

Auch Igor Christian Bugarski, geschäftsführender Gesellschafter der Noratis GmbH, die die 755 Horremer Wohnungen von Röhr gekauft hat, beschrieb den Sanierungswillen: "Wir sehen in Horrem großes Potenzial für eine gute Entwicklung." Mieterhöhungen werde es erst einmal nicht geben. "Zunächst wollen wir die leerstehenden Wohnungen, etwa 20 Prozent, sanieren und zu moderaten Preisen vermieten", so Bugarski. Auch mit dem 13-stöckigen Hochhaus habe sein Unternehmen noch viel vor.

Quelle: NGZ
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