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Dormagen
Fußballtrainings für Flüchtlinge kommen gut an

Dormagen. Die Fußball-Schnuppertrainings des TuS Germania Hackenbroich für Flüchtlingskinder und Jugendliche kommen so gut an, dass der Vereinsvorstand zuversichtlich ist, wieder eine E-Jugend-Mannschaft gründen zu können. Mindestens noch bis zur Winterpause soll das offene Training freitags um 17 Uhr angeboten werden. Dazu eingeladen sind auch Kinder, die schon immer in Deutschland leben.

"Ich bin bisher sehr zufrieden. Kinder, die im Juli zum ersten Mal am Training teilgenommen haben, sind wiedergekommen und haben noch Freunde mitgebracht", sagt André Heryschek, der im Vorstand der Fußballabteilung des TuS für Integration und Sponsoren zuständig ist. Die jungen Spieler kommen aus den Flüchtlingsunterkünften Elsa-Brändström-Straße und Dormagener Straße. "Ein Vater und sein Sohn kommen wöchentlich auch aus Knechtsteden mit dem Fahrrad zu uns zum Training", sagt Heryschek. Über den Kinder- und Jugendtreff St. Katharina habe der TuS in den vergangenen Tagen gezielt auch Kinder im Grundschulalter für Schnuppertrainings begeistert. "Insgesamt zehn syrische und deutsche Kinder haben darüber den Weg zu uns gefunden", erklärt das Vorstandsmitglied. Heryschek habe die Hoffnung, dass einige der Kinder dem Verein dauerhaft als Spieler erhalten bleiben. "Bisher sind schon drei der jungen Kicker TuS-Mitglied geworden", sagt er: "Über den Sport können wir als Verein zur Integration beitragen. Wir wollen Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, sich in ihrer neuen Heimat zu vernetzen." Es ist geplant, die Schnuppertrainings über Kooperationen mit dem Kinder- und Jugendtreff St. Katharina sowie mit dem evangelischen Jugendbüro auszuweiten.

Für die Trainings, die neben Heryschek auch von den A-Jugend-Trainern Thomas Dziggel und Stefan Geier geleitet werden, sucht der TuS noch Kinder der Jahrgänge 2006 und 2007.

(maha)
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