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Dormagen
Goldene Münze der Stadt rührte Oberst Jürgen Klein

Dormagen. Brudermeister Manfred Klein zieht positive Fest-Bilanz.

Mit der Proklamation des Kronprinzenpaares Manfred Hoffmann und Sabine Paul ging das 96. Schützenfest der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft zu Ende. Es regierte bereits 2009/2010 die Horremer und wird bis zur Krönung 2017 noch heiraten. "Das war die Bedingung für das erneute Antreten", sagte Kronprinzessin Sabine.

"Wir haben ein gelungenes Schützenfest gefeiert, das friedlich und fröhlich war", sagte Brudermeister Manfred Klein: "Es gab zwar schweißtreibende Temperaturen, aber alle Veranstaltungen, die unter freiem Himmel stattfanden, haben wir trocken über die Bühne gebracht." Er dankte dem Vorstand für die Arbeit und dem Königspaar Sabine I. und ihrem Prinzgemahl Thorsten Janning für das tolle Fest, das am Freitag mit der Kinderbelustigung - zum letzten Mal von Klaus Beer ausgerichtet - begonnen hatte. Auch Schießmeister Karl Heinz Aigner war zum letzten Mal in dieser Funktion beim Schützenfest dabei.

Neben diesen Abschieden gab es fröhliche Ereignisse: Die erste Schützenkönigin Sabine I. strahlte mit ihren Schützen um die Wette, Bürgermeister Erik Lierenfeld schloss seine gereimte Festrede über die Gemeinschaft der Schützen ("Fest und treu zusammenstehen, gemeinsam über die Straßen gehen, sich gegenseitig helfen und stützen, das wird am Ende uns allen nutzen") am Sonntag mit dem Spruch "God save the Queen" ab.

Oberst Jürgen Klein war zu Tränen gerührt, als ihn Lierenfeld beim Festkommers für vielfältige Verdienste mit der goldenen Münze der Stadt ehrte: "Es gibt wenige, vielleich gar keine Schützenvereine, bei denen Du mit Deinen Leuten nicht geholfen hast", sagte Lierenfeld zum Garten- und Landschaftsbauer Klein, der sagte: "Das mache ich gern. Ich liebe unsere Stadt. Und sie bleibt lebenswert, wenn alle auch nur ein klein wenig mitmachen."

(cw-)
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