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Dormagen
Neuer Kiosk-Raum für das BvA ist fertigestellt

Dormagen: Neuer Kiosk-Raum für das BvA ist fertigestellt
BvA-Fördervereins-Vorsitzender Kai-Uwe Harth schaut aus der neuen Durchreiche zum Schulhof heraus. FOTO: G. Salzburg
Dormagen. Der Umbau des Eingangsbereichs des Gymnasiums hat begonnen: Neues Schiebefenster zum Schulhof ist eingebaut. Von Carina Wernig

Der "große Umbau" startet voraussichtlich im Januar 2018, dann sollen die Aula des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums, das Foyer und der Atrium-Bereich komplett umgestaltet werden. "Das ist auch schon längst fällig, dafür haben wir lange gekämpft", sagte Schulleiter Theodor Lindner. Über den neuen Stand, inklusive genauer Kostenschätzung, beraten am 14. September die Mitglieder des Betriebsausschuss Eigenbetrieb Dormagen ab 17.30 Uhr im Ratssaal. Bisher wird von rund 1,6 Millionen Euro Sanierungs- und Umbaukosten ausgegangen.

Ein erstes Projekt der Umgestaltung des Erdgeschosses wurde bereits in den Sommerferien begonnen: Der Kiosk, der zurzeit noch in der Pausenhalle betrieben wird, zieht in den ehemaligen Raum der Schülervertretung, direkt im Anschluss an den Multifunktionsraum zwischen Schulhof und Atrium. Dort sollen die Mitarbeiter des Fördervereins, der das Verpflegungsangebot betreibt, sowohl in den Multifunktionsraum, wo noch Sitzgelegenheiten hinzukommen sollen, als auch durch ein neues Schiebefenster auf den Schulhof hinaus die Getränke, Brötchen und andere Kiosk-Essen verkaufen.

"Das soll dazu beitragen, dass die Schüler vom Schulhof aus ihr Getränk, Obst und andere Nahrungsmittel kaufen", erklärt Kai-Uwe Harth, Vorsitzender des BvA-Fördervereins. Bisher bleiben die Schüler meistens in der Pausenhalle. "Wir haben zwischen 500 und 600 Kunden am Tag, dafür beschäftigen wir sieben Aushilfen im Café", berichtet Harth, der selbst 1982 am BvA Abi gemacht hat und dem Gymnasium verbunden geblieben ist. "Viele Schüler haben kein Pausenbrot mehr dabei, sondern .nur' Geld", hat er beobachtet. "Für sie wollen wir mit Obst und gesunden Brötchen ein gutes Angebot machen, ohne dass sie das Schulgelände verlassen müssen", sagt der Fördervereinsvorsitzende.

Noch fehlt die Küchen-Einrichtung, aber die Anschlüsse für den neuen Catering-Raum sind bereits gelegt und die Trennwand gezogen. "Die Stadt hat das nach unseren Wünschen eingezogen", lobt Harth. Die Herbstferien sollen für den Einbau der Geräte und Möbel - unter anderem wird eine Verkaufstheke den Blick auf die Brötchen ermöglichen - genutzt werden. Nach den Herbstferien soll der Kiosk-Verkauf im neuen Bereich starten. Dann stehen auch die Kühlschränke mit Glastüren. Im hinteren Bereich des neuen Raums befindet sich weiterhin das Lager des Fördervereins: "Wir brauchen Lagerfläche", sagt Kai-Uwe Harth. Insgesamt wird die neue Einrichtung des Kiosk ungefähr 35.000 Euro kosten.

Wenn die neue Gestaltung des Atriums genehmigt ist, würde sich aus Harths Sicht eine "moderne und tolle Eingangssituation" ergeben, von der auch die künftigen Besucher von Kulturveranstaltungen profitieren würden. Für die Schüler sicher interessant: Eine neue Tür könnte vom Atriumbereich direkt in den Kiosk-Vorraum führen.

Quelle: NGZ
 
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