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Dormagen
"Piwipper Böötchen ist wetterfühlig"

Dormagen: "Piwipper Böötchen ist wetterfühlig"
Dunkle Wolken bedeuten wenige Fahrgäste auf der "Piwipp". Dennoch ist der Verein "Piwipper Böötchen" zufrieden mit der Saison. FOTO: A. Tinter
Dormagen. Nach schlechtem Frühsommer hofft Betreiber auf beständigen Sonnenschein. Von Carina Wernig

Wie die Kollegen von der Außengastronomie und von Veranstaltungen im Freien schauen die Betreiber des "Piwipper Böötchens" immer auf die Wettervorhersage: "Wir sind sehr wetterabhängig", sagte Professor Heiner Müller-Krumbhaar, Vorsitzender des gleichnamigen Vereins, der im September 2012 die Fährverbindung zwischen Dormagen-Rheinfeld und Monheim wieder aufgenommen hat: "Das Piwipper Böötchen ist wetterfühlig."

Denn während es im Vorjahr erneut einen Überschuss zu verzeichnen gab, hat der witterungsmäßig durchwachsene Frühsommer mit vielen Regentagen an den Wochenenden dafür gesorgt, dass Müller-Krumbhaar nicht mehr mit einem Zuwachs rechnet. Auch wenn die sonnigen Tage nun für Rekordwerte wie 2100 Fahrgäste an drei Pfingst-Tagen gesorgt haben, stehen dem Schlecht-Wetter-Tage mit nur sieben Passagieren an einem Tag gegenüber. "Zur Mitte der Saison Ende Juni hatten wir 25 Prozent weniger Fahrgäste als im Vorjahr", berichtet er von einem Wert, der "gegenüber den Schwimmbädern noch sehr gut" sei. Da die vergangenen Jahre für die "Piwipp" sehr gut gewesen seien, sei "nicht damit zu rechnen, dass der Verein in die roten Zahlen rutsche", so der engagierte Vorsitzende, der daran erinnert, dass der Verein nicht zur Gewinn-Maximierung gegründet worden sei, sondern um die Fährverbindung wiederzubeleben und den Gästen Freude zu bereiten. "Wir sind trotzdem sehr zufrieden mit dem Böötchen", so Müller-Krumbhaar.

Die Zahl der Hochzeiten und kleineren Ausflüge mit dem Schiff "Piwipp" sei mit zwölf gleich hoch geblieben. Was sich nicht bewährt habe, seien die Nacht-Fahrt-Angebote, so der Vereinsvorsitzende: "Zum Monheimer Stadtfest haben wir nur zwei Paare nachts abgeholt, das ist dann doch zu wenig." Ganz aufgeben möchte Professor Heiner Müller-Krumbhaar dieses Angebot allerdings nicht: "Bei Bedarf bieten wir diese Nachtfahrten für mehrere Leute gern an." Bis Oktober "tuckert" die "Piwipp" noch jeden Samstag, Sonntag und feiertags von 10.30 bis 18 Uhr über den Fluss.

Quelle: NGZ
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