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Dormagen
Polizei spricht von "Pommesfett"

Dormagen. Wasserschutzpolizei ist noch ohne heiße Spur zu Rhein-Verschmutzer.

Obwohl die Duisburger Kriminalpolizei an die Öffentlichkeit gegangen ist, gibt es bislang noch keine heiße Spur zu den Unbekannten, die vor rund zehn Tagen "Ekel-Fett" in den Rhein abgelassen haben. "Die Ermittlungen laufen, aber wir sind noch nicht entscheidend weitergekommen", sagt ein Sprecher der Duisburger Polizei. Die spricht inzwischen ganz offen von "Pommesfett", das auf einer Strecke von 20 Kilometern am rechtsrheinischen Ufer gesichtet worden war. Auch direkt gegenüber von Dormagen.

Der Verdacht richtet sich gegen ein Ausflugs- oder Kabinenschiff, das hinter Leverkusen einfach altes Pommesfett in den Rhein abgelassen hat. "Es ist leider jetzt ausgesprochen schwierig, den Verursache zu finden", so der Polizei-Sprecher. Denn zwar könne man feststellen, wer in der betreffenden Zeit dort auf dem Rhein unterwegs gewesen ist, "aber wir können an Bord nicht den Nachweis führen, dass von dort dieses Fett in den Rhein gekippt wurde". Aus diesem Grund wären Hinweise aus der Bevölkerung hilfreich. Zum Beispiel Angler oder Spaziergänger, die etwas Verdächtiges beobachtet haben. Sie können sich unter der Rufnummer 0203 2800 an das Kriminalkommissariat in Duisburg wenden.

Die Verschmutzung hatte für einen größeren Einsatz der Feuerwehr und Wasserschutzpolizei gesorgt. Auch die Dormagener Wehr war im Einsatz, um zu überprüfen, ob das linksrheinische Ufer betroffen war. Es wurden keine Verschmutzungen festgestellt. Das ganze Ausmaß wurde erst bei einem Rundflug mit einem Polizeihubschrauber deutlich.

(schum)
 
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