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Dormagen
Reiselustige Goldhochzeiter feiern gleich zwei Mal

Dormagen. Hans- Winfried und Eva Bellen sind 50 Jahre verheiratet.

Auf den Tag genau vor 50 Jahren haben sich Hans-Winfried und Eva Bellen das Ja-Wort gegeben. Einander kennengelernt haben der "Ur-Nievenheimer" und seine Frau sich zum Jahreswechsel 1963/1964 bei einer Silvesterfeier im heute zu Krefeld zählenden Hüls, dem Heimatort von Eva Bellen (68). Dort hatte der junge Elektriker Hans-Winfried Bellen mit der Wartung neuer Bahnlokomotiven zu tun. In Hüls haben die beiden auch geheiratet, doch gewohnt haben sie stets in Nievenheim. Als Elektrikermeister machte sich Hans-Winfried Bellen (72) selbstständig und führt seinen Betrieb gemeinsam mit seiner 1971 vom Textilgewerbe als Buchhalterin ins Handwerk gewechselten Frau bis heute weiter.

Aus der Ehe der beiden Goldhochzeiter gingen ein Sohn und eine Tochter hervor. Später komplettierten deren Ehepartner sowie vier Enkel die Familie. Die Arbeit beschreiben die beiden Jubilare als ihr größtes Hobby, doch Spaß haben sie auch an der Gartenpflege und am Reisen. Wobei sich mit Blick auf die Urlaubsziele im Laufe der Jahre ganz klare Favoriten herausgeschält haben: Im Sommer zieht es die Eheleute Bellen in die Berge Tirols, während es im Frühherbst oder im Winter stets nach Lanzarote geht. Ihren Ehrentag feiern die beiden Goldjubilare heute im Kreis ihrer Familie. Groß gefeiert wird dann noch einmal im Sommer 2016, wenn sich die kirchliche Hochzeit zum 50. Mal jährt.

Dass zwischen standesamtlicher und kirchlicher Trauung eine zeitliche Lücke klafft, hat damit zu tun, dass Hans-Winfried Bellen nach seiner Tätigkeit bei der Deutschen Bahn den Einberufungsbefehl für die Bundeswehr erhielt. Die bot schon damals verheirateten Wehrpflichtigen bessere Konditionen an und die kamen dem jungen Ehepaar nicht ungelegen.

(S.M.)
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