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Dormagen
Stürzelberger klagen über hohe Verkehrsbelastung

Dormagen. Als letzte der fünf Stadtteilwerkstätten zum neuen Flächennutzungsplan waren jetzt St. Peter, Stürzelberg und Zons an der Reihe. In der Pfarrscheune Zons erfuhren rund 90 Besucher von Moderator Thomas Scholle des Planungsbüros "planlokal" die zurzeit vorgesehenen und möglichen Flächen, die in den nächsten 30 Jahren bebaut werden könnten.

Schnell wurde deutlich, dass die Bebauung großer Gärten wie an der Feld- und Schulstraße in Stürzelberg nur im Einverständnis mit den Eigentümern geschehen kann. Entsprechende Pläne von 2013 wurden inzwischen auf Eis gelegt, da die Anwohner dagegen waren. Anders sieht es in Zons am Kirchpfad aus, wo in der Stadtteilwerkstatt keine negative Äußerung über die Bebauung der Friedhofserweiterungsfläche fiel. Größeren Baugebieten, etwa einer Erweiterung des Märchenviertels Richtung Heide, standen viele Besucher kritisch gegenüber, ebenso lehnten viele die Erweiterung von Zons Richtung B 9 an der Aldenhovenstraße ab, während sie im Norden weniger Probleme sahen. Für Stürzelberg wurde die Sportplatz-Bebauung für gut befunden, aber generell die hohe Verkehrsbelastung bemängelt.

"Es ist eine Herausforderung, alle zum Teil weit auseinanderliegenden Interessen in Einklang zu bringen. Jede Anregung hat Gewicht und wird geprüft", sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld abschließend über alle fünf Stadtteilwerkstätten: "Jeder hatte die Chance, seine Meinung vorzubringen."

Die Ergebnisse werden aufgearbeitet und vermutlich im Frühjahr 2016 in einem politischen Arbeitskreis besprochen. Danach werden die Entwicklungsmodelle für alle Stadtteile angepasst und dem Planungs- und Umweltausschuss zur Beschlussfassung vorgelegt.

(cw-)
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