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Dormagen
Suche nach Bombe an A 57-Brücke dauert länger

Dormagen. Viel schwieriger als angenommen gestaltet sich die Suche nach dem metallischen Gegenstand in der A 57-Baustelle, der vor zehn Tagen entdeckt worden war. Die Experten vor Ort schließen nicht aus, dass es sich dabei um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte. Waren ursprünglich drei Wochen eingeplant, in denen eine Spezialfirma herausfinden sollte, um was es sich dort in zehn Meter Tiefe handelt, so sagte gestern Norbert Cleve, Sprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW, dass man nun von "vier bis fünf Wochen" ausgeht. Der Gesamt-Zeitplan für den Brückenneubau, der Ende 2017 abgeschlossen sein soll, bleibe davon unberührt.

Aufgrund der tiefen Lage des unbekannten Gegenstandes und der Brisanz direkt an der A 57 müsse die Firma "mit äußerster Vorsicht" operieren, so Cleve. Es werde ein vier mal vier Meter großer Schacht angelegt, um so in die Tiefe zu gelangen. "Das Ganze muss detailliert geplant und berechnet werden. Auch aus statischen Gründen, weil die Fahrstreifen in diesem Bereich auf einem Damm liegen", erklärt der Sprecher. Die Baugrube für die Widerlager des neuen Brückenteils muss daher sehr tief sein. "Da muss der umliegende Bereich natürlich standfest sein." Sollte tatsächlich eine Weltkriegsbombe gefunden werden, würde die A 57 für Stunden gesperrt werden müssen.

(schum)
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