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Düsseldorf
Dem Chef auf den Fersen

B2Run Düsseldorf 2016: Dem Chef auf den Fersen
Christoph Strohmeyer (l.), Mitglied der Geschäftsführung bei Teekanne, wollte die sechs Kilometer in unter 35 Minuten laufen. Das Motto von Einkäuferin Nora Krämer und Laborleiter Martin Meißner war hingegen: „Dabei sein ist alles.“ FOTO: Young David
Düsseldorf. Beim Firmenlauf B2Run rund um die Arena nahmen rund 9000 Läufer aus 400 Unternehmen teil. Mitarbeiter aus allen Ebenen eines Unternehmens laufen gemeinsam - und manche dem Chef davon. Von Arne Lieb

Kirsten Roth findet es total in Ordnung, wenn ihre Mitarbeiter schneller im Ziel sind als sie. Das müssen sie aber erstmal schaffen: Die Bereichsleiterin beim Jobcenter Mettmann bereitet sich gerade auf einen Marathon vor. Auf einen verbissenen Wettstreit legte sie es aber genau so wenig an wie die anderen Teilnehmer des Teams der Bundesagentur für Arbeit. Roth hatte zuvor sogar gemeinsam trainiert mit Mitarbeiterin Nina Danzeisen, Teamleiterin in der Leistungsabteilung - wer am Ende schneller ins Ziel kommen würde, wussten sie noch nicht.

Kirsten Roth (l.), Bereichsleiterin im Jobcenter Mettmann, mit ihrer Mitarbeiterin Nina Danzeisen, Teamleiterin in der Leistungsabteilung. Sie gehörten zum riesigen Team von Arbeitsagentur und Jobcenter im Großraum Düsseldorf. FOTO: Young David

Die Bundesagentur für Arbeit im Großraum Düsseldorf stellte gestern Abend mit 133 Läufern wieder eines der größten Teams beim Firmen-Lauf "B2Run". 9000 Läufer aus rund 400 Unternehmen absolvierten die 6,1 Kilometer lange Strecke rund um den Arena-Sportpark. Die Firmen schätzen das Event, weil es das Gemeinschaftsgefühl stärkt. Schließlich laufen Mitarbeiter aller Ebenen gemeinsam - und manche auch dem Chef davon. Christoph Strohmeyer, Mitglied der Geschäftsleitung bei Teekanne, staunte über den ambitionierten Kreis von Kollegen, der die sechs Kilometer in gerade einmal 23 Minuten absolvieren wollten. Er selbst war mit unter 35 Minuten sehr zufrieden.

Der Deutschland-Chef von Ericsson, Stefan Koetz, ist großer Fan des Laufs und hat dafür gesorgt, dass das Team des schwedischen Konzerns von 20 auf 120 Läufer angewachsen ist. Weil er sich beim Fußball die Knie ruiniert hat, läuft er nicht mehr mit. Er kam aber trotzdem - und gab sich eine neue Aufgabe: "Ich bin jetzt der best-anfeuernde Chef."

Stefan Koetz (M.), Geschäftsführer von Ericsson Deutschland, will seinem Knie keine weiteren Läufe zumuten und hatte sich vorgenommen, als „best-anfeuernder Chef“ seine Mitarbeiter wie Patrick Vink (l.) und Jürgen Kugel zu unterstützen. FOTO: Young David
Quelle: RP
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