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17-Jähriger vor Gericht
Urteil wegen Tötung eines Mädchens in Papierfabrik erwartet

Die ehemalige Hermes-Papierfabrik im Düsseldorfer Hafen
Die ehemalige Hermes-Papierfabrik im Düsseldorfer Hafen FOTO: Bretz, Andreas
Düsseldorf. Vor sieben Monaten wurde in einer Fabrikruine im Düsseldorfer Hafen ein Mädchen umgebracht. Als mutmaßlicher Täter steht seit fünf Wochen ihr offenbar psychisch kranker Freund vor Gericht. Das Urteil wird für Montagmittag erwartet.

Einem 17 Jahre alten Schüler droht an diesem Montag (13 Uhr) in Düsseldorf die dauerhafte Einweisung in eine Psychiatrie. Er soll in einer Fabrikruine im Düsseldorfer Hafen ein 15-jähriges Mädchen umgebracht haben. Der Prozess gegen den Minderjährigen wegen Totschlags hatte am Landgericht vor gut fünf Wochen begonnen. Er findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Prozess: 17-Jähriger wegen Tötung in Papierfabrik vor Gericht

Nach Angaben eines Gutachters ist der Jugendliche psychisch schwer krank. Er dürfte als schuldunfähig eingestuft werden. Die Leiche des Mädchens war vor rund sieben Monaten in der Ruine entdeckt worden.

Noch während der Untersuchung des Tatorts war der Schüler an die Polizei-Absperrung getreten und hatte gestanden, dass Mädchen getötet zu haben. Die Tatwaffe, ein blutbeflecktes Messer, hatte er einem Polizisten übergeben. Laut Staatsanwalt gab der Jugendliche an, er habe bedrohliche Stimmen gehört.

(hpaw/lnw)
 
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