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Flughafen Düsseldorf
Mehrere Flüge wegen Eurowings-Warnstreik gestrichen

Düsseldorf. Acht ausgefallene Flüge - das ist die Bilanz des unangekündigten Warnstreiks des Eurowings-Kabinenpersonals am Düsseldorfer Flughafen. Nach mehreren gescheiterten Verhandlungen erhofft sich Verdi dadurch Rückenwind im Streit um Lohnerhöhungen.

Die Fluggesellschaft Eurowings hat wegen des Warnstreiks von Kabinenbeschäftigten am Düsseldorfer Flughafen acht Flüge annulliert. Um 9.00 Uhr am Donnerstag endete die unangekündigte Arbeitsniederlegung. Etwa 250 Kabinenbeschäftigte der Lufthansa-Tochter Eurowings hatten sich an dem Warnstreik beteiligt, wie eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi am Donnerstag mitteilte.
Anschließend sollten die Kabinenbeschäftigten ihre Arbeit wieder aufnehmen.

Nach Angaben des Flughafens waren bis 9.00 Uhr 17 Eurowings-Flüge geplant. Davon seien drei normal gestartet, acht habe die Airline gestrichen. Sechs weitere Flüge starteten verspätet.

Mit dem Warnstreik soll in der laufenden Tarifrunde Druck auf den Lufthansa-Konzern gemacht werden. Verdi fordert für das Kabinenpersonal der Konzerntochter Eurowings unter anderem Lohnerhöhungen.

Am kommenden Montag werden die Verhandlungen in Düsseldorf fortgesetzt. Der Warnstreik habe dem Konzern gezeigt, dass sie es mit ihren Forderungen ernst meinten und nicht mehr länger hinhalten ließen, sagte eine Verdi-Sprecherin. Insgesamt beschäftigt Eurowings rund 460 Kabinenmitarbeiter in Deutschland.

(top/dpa)
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