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Düsseldorf
Frauen-Security-Point soll bleiben

Düsseldorf. Polizei will die Ausweitung der Videoüberwachung überprüfen.

Nach dem Karneval ist vor der nächsten Großveranstaltung, und deshalb hat sich die CDU im Stadtrat schon mal mit der Sicherheitsfrage befasst: Sie forderte gestern von der Verwaltung, sich bei den zuständigen Landes- und Bundesbehörden für mehr und besser ausgestattete Polizei einzusetzen. Dazu gehörten auch die Schulterkameras für Fußstreifen, die derzeit von der Bundes- und der hessischen Landespolizei getestet werden.

Im Rat regte Rüdiger Gutt zudem an, die Anlaufstelle für Frauen in Not, die an Karneval erstmals eingerichtet worden war, bei künftigen Großveranstaltungen beizubehalten. Der von Gleichstellungsbüro und Frauenberatung eingerichtete Security-Point hatte an Altweiber und Rosenmontag keinen Notfall zu betreuen. Gleichwohl wurde er von Präventionsprofis als gutes Signal nach den Übergriffen in der Silvesternacht gewertet.

Im Antrag der CDU ging es auch um Präventionsarbeit im Bereich sexualisierter Gewalttaten. Dabei müssten Erkenntnisse über Herkunft-, Verhaltens- und Vorgehensweisen der "Silvesternacht-Täter" berücksichtigt werden.

Auch die Überwachung von Teilbereichen der Altstadt durch derzeit fünf Kameras soll laut CDU erweitert werden. Das war an Karneval geschehen, und der Polizeipräsident hatte bereits im Vorfeld angekündigt, den Einsatz einer sechsten Kamera zu prüfen. Er will auch prüfen, ob sich die zusätzliche Wache am Burgplatz im Straßenkarneval so bewährt hat, dass man ihre Beibehaltung überlegen müsse.

(dr/sg)
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