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Düsseldorf
Kita-Kinder meistern Rad-Parcours

Düsseldorf: Kita-Kinder meistern Rad-Parcours
Joshua hat Spaß auf der "Buckelpiste". Durch den rollenden Kibaz sollen die Teilnehmer sicherer im Umgang mit dem Rad werden. FOTO: Andreas Bretz
Düsseldorf. 600 Teilnehmer schulten im Sportpark Niederheid ihre Balance und ihr Tempogefühl. Von Tino Hermanns

Joshua ist voll konzentriert. Der Fünfjährige kann schon etwas mit dem Rad fahren. Hundertprozentig sicher ist er aber noch nicht. Und so bekommt Joshua große Augen, als er über die "Buckelpiste" fährt. Einige kleine Wülste muss er überfahren. Damit werden unter anderem die Balance und das Tempogefühl geschult. In der zweiten Runde hat Joshua es raus und überwindet souverän die Unebenheiten. Ein leichtes Lächeln umspielt seine Lippen.

Die Buckelpiste war gestern eine von zehn Aufgaben im "rollenden Kibaz" beim SFD '75. Die Sportjugend NRW hat in Kooperation mit der Radsportjugend NRW das Kinderbewegungsabzeichen (Kibaz) für so ziemlich alles, was rollt, entwickelt.

Insgesamt waren 600 Kinder aus Düsseldorfer Kindertagesstätten im Sportpark Niederheid dabei. "Die Resonanz ist überwältigend. Über Nacht hatten wir 800 Anmeldungen, konnten aber leider nur 600 Kinder mitmachen lassen", erläutert die SFD-Geschäftsführerin Andrea Haupt.

Ziel des rollenden Kibaz ist es, Kindern sicherer Radfahren beizubringen, dabei gleichzeitig ihre motorische, psychisch-emotionale, soziale und kognitive Entwicklung zu fördern und Spaß an Bewegung zu vermitteln. Klar, dass da die Stadt mit Sport- sowie Jugendamt, der Stadtsportbund (SSB), die Radsportjugend NRW und der Radsportverband NRW als Unterstützer mit "auf dem Rad saßen". "So eine Veranstaltung bekommt man nur gestemmt, wenn viel Köpfe, Hände und Personen an einem Strang ziehen", sagt Haupt.

So waren Sporthelfer vom SSB, Auszubildende des Sportamtes, einige aus dem Lehrteam der Radsportjugend und Helfer vom SFD im Sportpark Niederheid dabei. Ob einer der rollenden Kibaz-Teilnehmer irgendwann einmal bei der Tour de France antreten wird, das ist völlig unerheblich. "Das Konzept passt sehr gut zu Düsseldorf als Sportstadt. Wir fördern Sport auf allen Ebenen und besonders den für die Kinder", erläuterte Oberbürgermeister Thomas Geisel, der die Schirmherrschaft übernommen hatte.

Das Projekt soll keine Eintagsfliege bleiben, sondern ist auf Zukunft aufgebaut. Es muss nicht immer so eine Großveranstaltung wie beim SFD sein. Die einzelnen Stationen können auch für eine einzelne Kindertagesstätte aufgebaut werden.

Quelle: RP
 
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