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23 Punkte von Chones reichen ART nicht

Lokalsport: 23 Punkte von Chones reichen ART nicht
Kandell Chones vom ART setzt sich gegen drei Bonner durch. FOTO: Homü
Düsseldorf. Der Basketball-Regionalligist verliert aufgrund großer Schwächen in der Verteidigung gegen Baskets Bonn II mit 82:87. Die Giants lassen sich vom Titelfavoriten BG Hagen zu leichten Fehlern zwingen und haben daher keine Chance. Von Christine Leska-Ottensmann

Die Aufholjagd wurde nicht belohnt: Zum Saisonauftakt der 1. Regionalliga unterlagen die Basketballer des ART in eigener Halle den Baskets Bonn II mit 82:87 (35:44). Auch die Giants gingen bei der BG Hagen leer aus (57:79).

Dabei startete der ART vielversprechend. Das erste Viertel konnten die Hausherren noch mit 21:19 für sich entscheiden. Doch danach folgte der Einbruch. Die Bonner verteidigten nun aggressiver, gewannen viele Bälle und kamen zu leichten Körben. Die Rebound-Arbeit der Düsseldorfer ließ in dieser Phase einige Male zu wünschen übrig. Mit 14:25 verloren die Gastgeber dieses Viertel und lagen zur Pause mit neun Punkten zurück. Immerhin: Die Halbzeitansprache von Trainer Robert Shepherd zeigte Wirkung. Das Team spielte nun konzentrierter und gewann beide Viertel knapp. Doch das reichte am Ende nicht mehr, um die Partie noch zu drehen.

"Mit 82 Punkten im Angriff sollte man gegen die meisten Teams gewinnen - gerade solche engen Spiele. Daher tut die Heimniederlage weh", gestand Shepherd. Die Pleite dürfte ihm aber wichtige Erkenntnisse gebracht haben, denn besonders in der Verteidigung und der Ballkontrolle gab es Schwächen, die es schnell auszumerzen gilt. Lichtblicke waren die Zugänge Kendall Chones und Paulius Kleiza, die erwartet stark auftraten und zusammen 49 Zähler erzielten. Max Dohmen und Sven Schermeng punkteten besonders in der zweiten Halbzeit.

Die Giants mussten sich derweil der BG Hagen, die dank eines starken Kaders zu den Mitfavoriten auf den Titel zählt, deutlich mit 57:79 (30:43) geschlagen geben. "Wir haben in der Anfangsphase sehr schlecht verteidigt, wurden immer wieder gezwungen, in der Defensive zu helfen und haben den hervorragend treffenden Hagenern hochprozentige Würfe ermöglicht", beschrieb Trainer Gerrit Terdenge die Anfangsphase. Da sie selbst in der Offensive noch Sand im Getriebe hatten, stand es nach zehn Minuten bereits 13:24. Die Tatsache, dass mit Dijon Smith (am Ende nur 23 Minuten), Patrick Schiele (17 Minuten) und Olegas Legankonvas (13) gleich mehrere Leistungsträger früh in Foulprobleme gerieten, half beim Comeback-Versuch nicht.

Im zweiten Viertel agierten die Giants disziplinierter und waren ebenbürtig. Dennoch lagen sie zur Pause mit 30:43 zurück. Neben der inkonsequenten Verteidigung monierte Terdenge dabei vor allem die Entscheidungsfindung seiner Akteure in der Offensive: "Wir haben den Ball nicht genug unter den Korb gebracht und uns vom Druck der Hagener zu einfachen Fehlern zwingen lassen." Am Ende standen sogar 25 Ballverluste zu Buche.

Trotz weiterer Bemühungen in den zweiten zehn Minuten konnten die Giants nie näher als sieben Zähler aufschließen, sahen sich vor dem letzten Viertel einem 48:65-Rückstand entgegen und verloren letztlich mit 57:79. "Es ist schade, dass wir vor allem den Start in die Partie verschlafen haben, sonst wäre sicherlich mehr möglich gewesen", bedauerte Terdenge. Trotz des negativen Resultats gab es jedoch einige positive Punkte zu verzeichnen: Lukas Klöß legte mit 14 Zählern und zwölf Rebounds ein starkes Debüt hin. Auch Yannick Mettner, der mit 15 Punkten Topscorer der Giants war, zeigte eine gute Leistung.

Quelle: RP
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