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Lokalsport
Starke Torhüter entscheiden die Spiele in der Handball-Landesliga

Düsseldorf. Hochverdient fügte die HSG Jahn/SC West dem Spitzenreiter der Handball-Landesliga, VfR Mülheim Saarn, mit 18:17 die erste Saison-Niederlage zu. Nach einem ausgeglichenen Beginn setzten sich die Oberkasseler dank einer aggressiven Abwehrarbeit über 9:6 zur Pause bis auf fünf Treffer (14:9) ab. Als dann jedoch die Kräfte schwanden, waren die Gäste in der 59. Minute wieder auf 17:17 heran. Sekunden vor dem Ende behielt dann Thomas Dufke die Nerven und zimmerte einen Abpraller, den zuvor Markus Pitsch an den Pfosten gesetzt hatte, von Rechtsaußen in den Winkel. Matchwinner war aus Sicht von Trainer Markus Wölke jedoch Keeper Nico Hofste: "Nico hat eine phantastische Leistung hingelegt und mindestens 50 Prozent Anteil am Erfolg."

Einen Überraschungs-Coup landete auch Fortuna mit einem 22:17-Erfolg beim Vierten TV Cronenberg. "Wir haben geduldig und diszipliniert gespielt. Allerdings haben uns die Cronenberger auch den Gefallen getan, einen ihrer schwächeren Tage zu erwischen", meinte Trainer Andreas Laschet. Auch hier bekam der Keeper ein Sonderlob seines Trainers: "Stefan Wilke hat uns durch seine guten Reaktionen den Vorsprung ermöglicht."

Für den Tabellenletzten SG Unterrath gab es im Stadtderby mit der HSG Gerresheim eine 20:28-Niederlage. Entsprechend strahlte Gerresheims Trainer Ralf Müller nach der Partie: "Ich bin sehr zufrieden. Es ist lange her, dass wir ein Ding so souverän nach Hause gefahren haben. Grundlage war eine überragende Abwehrleistung und ein erneut starker Martin Kraut im Tor dahinter." Nur rund eine Viertelstunde waren die Unterrather mit 6:7 im Rennen geblieben. Anschließend fanden sie kein Konzept, die 6:0-Deckung der Gäste zu knacken. Für SGU-Trainer Arno Heißmeyer ging die Niederlage in Ordnung: "Wir haben es den Gerresheimern mit einer schwachen Leistung leicht gemacht und uns viel zu viele Fehler und unnötige Ballverluste geleistet. Leider haben wir es nicht verstanden, die Sicherheit aus dem ETB-Spiel erneut auf die Platte zu bringen."

Nur bis zur Mitte der ersten Hälfte bot der Tabellenneunte, die HSG Velbert/Heiligenhaus, dem ART II Paroli. Im zweiten Durchgang lagen die Rather zeitweise mit elf Treffern in Front und konnten sich deshalb auch eine kurzen Durchhänger in der Mitte der zweiten Spielhälfte erlauben, ohne dass ihr 37:28-Erfolg jemals wirklich ernsthaft in Gefahr geriet.

Entsprechend zufrieden war auch ihr Mannschaftsverantwortlicher Hajo Pfeiffer: "Wir haben ein gutes Spiel gemacht und die Partie nach den ersten 20 Minuten, die noch etwas eng waren, konzentriert und sicher nach Hause gebracht."

(hinz)
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